Oberwart

Erstellt am 26. Oktober 2016, 06:37

von Martin Ivansich

Shanghai: Zeichen deuten auf Top-Ten. Bernd Wiesberger will den 17. Platz vom Vorjahr toppen. Die Formkurve zeigte zuletzt steil nach oben.

Entschlossen trat Bernd Wiesberger zuletzt auf. Lohn: zwei Top-Resultate.  |  BVZ, Matz

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Für Österreichs Nummer eins lief es in den letzten Wochen richtig rund. Vier Turniere am Stück beendete der Südburgenländer unter den Top-Ten. Logisch, dass die Moral und das Selbstvertrauen wieder zurückgekehrt sind. Genau rechtzeitig zum nächsten großen Höhepunkt: Dem HSBC Champions, einem WGC (World Golf Championship)-Turnier in Shanghai.

Seit Montag trainiert Bernd Wiesberger vor Ort, wo es von Donnerstag bis Sonntag neben dem Preisgeld von 9,5 Millionen Dollar auch um jede Menge Weltranglistenpunkte geht.

An Shanghai erinnert sich der 31-jährige Oberwarter jedenfalls gerne. Im letzten Jahr lieferte er eine solide Leistung, belegte am Ende Rang 17. Heuer soll es noch ein Stück weiter nach vorne gehen. Die aktuelle Form spricht für Österreichs stärksten Golfer. Der Platz liegt ihm ebenfalls, auch wenn er in diesem Jahr etwas trockener ist als 2015.

Fast die gesamte Elite ist am Start

Einfach wird die Aufgabe in China aber keinesfalls. Immerhin stehen 43 der Top-50 der Weltrangliste auf dem Grün. „Da ist fast die gesamte Weltklasse mit von der Partie“, so Vater Klaus Wiesberger. Zu den Top-50 zählt Wiesberger seit zwei Wochen wieder.

Nach dem zweiten Rang bei den British Masters gelang der Sprung auf die 46. In der spielfreien Woche büßte er zuletzt einen Rang ein, steht nun auf Platz 47 und damit weiter unter den besten 50.

„Dabei ist jetzt noch gar nicht so wichtig, wo Bernd in der Weltrangsliste steht. Am 31. Dezemberwäre es schön, weil es eben für das Masters wichtig ist.“ Sollte Wiesberger seine Konstanz weiter auf den Platz bringen, dann dürften die Top-50 zu Jahresende kein Problem darstellen.