Erstellt am 15. Oktober 2014, 08:40

von NÖN Redaktion

Wiesberger: „Das war nicht meine Woche“. Der Oberwarter Golf-Profi verpasste den Cut beim Portugal Masters im Golfclub Victoria mit zwei Par-Runden deutlich.

Schaffte den Cut nicht. Oberwarts Golfprofi Bernd Wiesberger beim Portugal Masters.  |  NOEN, zVg/RedBull
Eine zähe Turnierwoche fand am Samstag für Bernd Wiesberger ein vorzeitiges Ende.

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Nachdem der Oberwarter am Donnerstag zum Auftakt nach seinem 29. Geburtstag nur die 71 (Par) auf die Scorecard brachte, war der Rückstand auf dem, von vielen Birdies geprägten Platz in Vilamoura, bereits beträchtlich.

„Das war nicht meine Woche, am Freitag kam ich gar nicht dazu einen einzigen Golfschläger auszupacken“, meinte Wiesberger.

Optimale Voraussetzungen nicht genutzt

Langwierige Wetterunterbrechungen verhinderten nicht nur eine planmäßige Durchführung der zweiten Runde. Sie zwangen die Veranstalter außerdem dazu, das Turnier auf nur 54 Löcher zu verkürzen.

Der Südburgenländer hatte dann am Samstag-Vormittag optimale Voraussetzungen für eine tiefe Runde. Doch die Chance nützte er nicht. Wiesberger notierte das Par und somit einen Rückstand auf die vorgegebene Cutmarke (drei unter Par).

Platz 31 im aktuellen  Race to Dubai

Einen leisen Hoffnungsschimmer gab es bei Loch zehn, wo dem Südburgenländer zum letzten Mal ein Birdie glückte. Doch am Ende war das Turnier für ihn bereits am Samstag offiziell zu Ende. Mit der 71 (Par) beendete er das Turnier, in das er sogar als Mitfavorit gestartet war, nur auf dem geteilten 89. Platz. Das Event entschied der Franzose Alexander Levy für sich.

Kurios: Nachdem am Samstag die zweite Runde verspätet abgeschlossen wurde, verdarben schwere Regenfälle am Sonntag den Finalisten den Golftag. Der Platz am Oceanico GC erwies sich als unspielbar. Nach einer weiteren Pause von zwei Stunden wurde die dritte Runde annulliert und das Ergebnis nach 36 Löchern gewertet. Levy gewann mit 18 unter Par.

Wiesberger kam somit seinem Ziel, im Race to Dubai unter die Top-30 zu rutschen, vorerst nicht näher. Aktuell liegt der Oberwarter auf Platz 31. Die nächsten Chancen ergeben sich nun nicht mehr in Europa, der Tour-Tross verabschiedet sich bald in Richtung Asien.