Erstellt am 23. Juli 2015, 06:11

von NÖN Redaktion

Höhenkur für den Putter. Nachdem die „British Open“ in St. Andrews nicht nach Wunsch verlief, will Bernd Wiesberger nun in der Schweiz bei den Omega Masters den Putter wieder scharfmachen.

Bernd Wiesberger geht fokussiert in die nächsten Tage. Er will, ähnlich wie letztes Jahr, eine gute Rolle beim PGA Championship spielen.  |  NOEN, Erich Marschik

Nach außen hin war der Auftritt von Österreichs Nummer eins im schottischen St. Andrews bei „The Open“ eher schwach. Zwar kam Bernd Wiesberger noch knapp in die Cut-Ränge, Platz 68 deckt sich aber nicht mit der Zielsetzung des 29-Jährigen. Den Sieg holte sich nach einem Dreierstechen übrigens Zach Johnson vor Louis Oosthuizen und Marc Leishman.

Besonders bitter: Die Leistung des Oberwarters war großteils schwer ok – zumindest bis zum Abschluss. Mit dem Putter gelang dann aber nicht der nötige Abschluss der Vorarbeit, dementsprechend fiel auch Wiesbergers Resümee aus: „135 Putts in vier Tagen und 86,1% Grüntreffer, mehr gibts nicht zu sagen.“ Logisch, dass sich der Südburgenländer über das Abschneiden beim dritten Major-Turnier des Jahres sehr enttäuscht zeigte, vor allem, „weil mein langes Spiel gut genug für ein Topergebnis war.“ Mehr noch: Die Leistung von Tee bis Grün war nahezu brillant, danach allerdings gelang wenig bis nichts.

Von der Nordsee in die Schweizer Berge

Vielleicht, so Wiesberger nach der 72er-Schlussrunde in St. Andrews (insgesamt 72, 72, 71, 72), vertrage sein Putter nun ein wenig Höhenlage. Die Anspielung ist klar: Diese Woche geht es vom an der Nordsee gelegenen St. Andrews im Zuge der European Tour in die Schweiz nach Crans-sur-Sierre, wo der Burgenländer beim Omega Masters auf rund 1.500 Meter aufspielen wird.