Erstellt am 26. Oktober 2016, 06:37

von APA Red

Wiesberger mit "gutem Gefühl" nach Shanghai. Die Golf-Saison hält für Bernd Wiesberger in ihren letzten Wochen noch einige Höhepunkte bereit.

Bernd Wiesberger  |  NOEN, GEPA pictures/Martin Hörmandinger

Für den Burgenländer beginnt am Donnerstag in Shanghai eine Serie von drei hochkarätigen Turnieren, danach folgt noch der World Cup in Melbourne, bei dem er mit Martin Wiegele das Austria-Team bildet.

In den vergangenen vier Turnieren hat Wiesberger seine zuvor oft durchwachsenen Leistungen vergessen lassen. "Ich möchte die jetzige Form halten über die nächsten paar Wochen", sagte der 31-Jährige vor den Bewerben in Shanghai (9,5 Mio. Dollar), Antalya (7 Mio. Dollar) und Dubai (8 Mio. Dollar).

Aufschwung durch präzisere Putts

Den Aufschwung, der in der Weltrangliste durch die Verbesserung auf den 47. Rang sichtbar wird, verdankt Wiesberger auch präziseren Putts. "Dadurch konnte ich etwas konservativer spielen und mit guten Putts Birdies machen. Das hat sich auf mein Wohlbefinden auf dem Platz positiv ausgewirkt", betonte der Oberwarter jüngst bei einem Pressegespräch in Wien.

Die Notwendigkeit eines Mentaltrainers sieht der vierfache Turniersieger deshalb weiterhin nicht. "Die letzten vier Wochen auf dem Platz waren das beste Mentaltraining", betonte Wiesberger.

Das letzte der vier Turniere der WGC-Serie - angesiedelt gleich hinter den vier Majors - kommt Wiesberger in seiner aktuellen Topform gerade recht. Zweimal Zweiter, Fünfter und Siebenter war er zuletzt und hat sich damit in der Jahreswertung der Europa-Tour auf den zwölften Rang verbessert.

Konkurrenz ist enorm stark

Zudem liegt ihm der lange Kurs im Sheshan GC. "Das ist ein lässiger Platz. Dort habe ich im Vorjahr sehr gut gespielt. Ich fahre mit einem guten Gefühl hin." Der 17. Rang von 2015 ist Wiesbergers zweitbeste Platzierung bei einem WGC-Event nach dem 14. Platz in Miami im heurigen März.

Die Konkurrenz ist freilich enorm stark. 43 Spieler aus den Top 50 der Weltrangliste haben genannt. Unter ihnen sind auch die vier Major-Gewinner des Jahres, Masters-Champion Danny Willett, Jimmy Walker (US PGA Championship), Dustin Johnson (US Open) und Henrik Stenson (British Open). Auf den Sieger wartet das Startrecht auf der US-PGA-Tour 2017. "Das ist ein Zuckerl", kommentierte Wiesberger.