Update am 11. August 2017, 10:56

von APA Red

Wiesberger nach erster Runde bei PGA Championship 44.. Bernd Wiesberger ist am Donnerstag mit einer 73er-Runde und dem 44. Zwischenrang in das letzte Golf-Major-Turnier des Jahres gestartet.

Wiesberger liegt im Mittelfeld  |  APA (GETTY)

Der 31-jährige Oberwarter war vorerst nicht unzufrieden. Auf die beiden Führenden, den Dänen Thorbjörn Olesen und den US-Amerikaner Kevin Kisner, fehlten Wiesberger zum Auftakt der PGA Championship in Charlotte vorerst sechs Schläge.

Auf seiner Facebook-Seite bilanzierte Wiesberger seine erste Runde mit gemischten Gefühlen. "Wie ihr an den Ergebnissen sehen könnt, spielt sich Quail Hollow wirklich schwer diese Woche. Hab' größtenteils gutes Golf gespielt, vielleicht ein- oder zweimal etwas unglücklich sowie ein paar schlechte Schwünge", konstatierte der Burgenländer. "Die größten Schwierigkeiten hatte ich mit dem Scrambling rund um die Greens aus dem Bermuda Rough." Für Nicht-Insider: Das Scrambling gibt den Anteil der geretteten Pars (oder besser) an, nachdem ein Spieler das Grün nicht "in regulation" getroffen hat.

Wiesberger schaffte bereits am zweiten Loch das erste von insgesamt drei Birdies, weitere folgten auf den Bahnen 12 und 15. Doch fünf Bogeys - auf den Löchern 4, 9, 11, 14 und 17 - brachten den 31-Jährigen um ein besseres Ergebnis. Schon zuvor hatte sich Wiesberger via Twitter über die langsame Geschwindigkeit, mit der die Championship ausgetragen wird, beklagt und dies mit drei "Schnecken" dokumentiert.

Jener Mann, auf dem alle Augen bei der 99. PGA Championship ruhen, hat noch nicht die von ihm erhoffte Leistung gebracht. US-Golfer Jordan Spieth liegt nach dem Auftakt auf dem geteilten 33. Platz. Der 24-Jährige, der sich mit einem Sieg beim letzten Major-Turnier des Jahres als erst sechster Spieler der Geschichte den Karriere-Grand-Slam sichern könnte, spielte eine 72er-Runde (eins über Par). Spieth leistete sich vier Bogeys während der ersten Runde und liegt damit schlaggleich mit dem Nordiren Rory McIlroy.

Die Führung nach dem ersten Tag teilen sich Olesen und Kisner, die beide eine 67er-Runde spielten. Nur einen Schlag dahinter befindet sich ein Quintett US-amerikanischer Golfer, dem auch der diesjährige US-Open-Sieger Brooks Koepka angehört.