Bad Tatzmannsdorf , Oberwart

Erstellt am 16. November 2016, 05:03

von Martin Ivansich

Wiesbergers Final-Ziel ist klar definiert. Mit einem guten Ergebnis in Dubai will sich Bernd Wiesberger weiter in den Top 50 der Weltrangliste festsetzen. Derzeit liegt der Oberwarter auf Rang 46.

Entschlossen trat Bernd Wiesberger zuletzt auf. Lohn: zwei Top-Resultate.  |  BVZ, Matz

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Für Bernd Wiesberger geht es ab morgen, Donnerstag, möglicherweise ein letztes Mal in dieser Saison um Preisgeld und Weltranglisten-Punkte. Der Burgenländer schlägt bei den World Tour Championship – dem großen Finale der European Tour – in Dubai ab. Die letzte Woche nutzte der 31-Jährige, um noch einmal alle Kräfte zu konservieren und fokussiert ins Schluss-Turnier der diesjährigen Saison zu starten.

Wiesbergers Plan B heißt Hong Kong

Die Formkurve, die beim Österreicher in den letzten Woche so rasant nach oben zeigte, soll auch in Dubai die Richtung nicht ändern. Das Vorhaben ist klar: Der Südburgenländer will die Top-50 in der Weltrangliste mit dem Tour-Finale so absichern, dass er auch am Jahresende fix drinnen bleibt.

Einfach wird die Aufgabe aber nicht. Immerhin sind fast alle Stars dabei, noch dazu ist die Anlage nicht sein Lieblingskurs. „Der Platz bietet wenig Optionen, steht daher nicht auf der Favoriten-Liste von Bernd“, so Vater und Manager Klaus Wiesberger. Nachsatz: „Aber er hat auch dort schon gute Ergebnisse abgeliefert.“

Ein solches wäre diesmal besonders viel wert, vor allem eben in Hinblick auf die Weltrangliste. Sollte Bernd Wiesberger die notwendigen Punkte in Dubai liegen lassen, dann hat man aber einen Plan B. Von 8. bis 11. Dezember steht in Hong Kong die UBS Hong Kong Open auf dem Programm. Wenn der Oberwarter noch Punkte zur Absicherung des Top-Platzes benötigt, dann wird er dieses Turnier noch mitnehmen. Ein Vorteil ist auch, dass dieses Event bereits zur European Tour 2017 zählt.

Direkt nach Dubai geht es für Wiesberger übrigens nach Australien, wo er in Melbourne beim World Cup of Golf, einem Team-Bewerb teilnimmt. Gemeinsam mit Martin Wiegele geht er dort für Österreich an den Start.