Erstellt am 01. Dezember 2010, 00:00

Güssing feierte die nächste Sensation. BASKETBALL / Sowohl Oberwart (79:77 in Wels) als auch Güssing (73:68 gegen Kapfenberg) feierten tolle Erfolge.

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Was für ein Wochenende in der Basketball Bundesliga. Während Güssing sensationell den zweiten Heimsieg in Folge gegen Kapfenberg feierte, machten es die Oberwart Gunners in Wels richtig spannend und siegten erst durch zwei Freiwürfe drei Sekunden vor Spielende. Und auch die Mattersburg Rocks feierten einen Sieg – in ihrem Fall gleich den siebenten in Folge. Damit führen die Rocks die Tabelle in der Zweiten Bundesliga, Division Ost, ungeschlagen an. Auch die Landesligamannschaft der Rocks überwintert am ersten Tabellenplatz.

Am überraschendsten war freilich der Sieg von Güssing gegen die favorisierten Kapfenberger. Vor allem Aleksander Djuric, der zuletzt in Österreich im Dress der Steirer in der Bundesliga auflief, war mit 26 Punkten hauptverantwortlich für den zweiten Heimsieg in Folge und den dritten in der laufenden Saison. „Er kann aber noch viel mehr“, meinte Knights-Headcoach Robert Langer nach dem Spiel. „Aber heute ist er gegen seinen Ex-Verein regelrecht explodiert.“ In der Tabelle bleibt für die Knights aber alles beim Alten, weil Vienna überraschend einen Sieg gegen die Fürstenfeld Panthers holte.

Knights-Schützenhilfe  nützt den Gunners

Auch in Oberwart jubelten die Verantwortlichen über den Güssinger Sieg, liegen die Gunners doch jetzt ihrerseits mit dem 79:77-Sieg in Wels punktegleich mit Kapfenberg und Graz am dritten Tabellenplatz. Oberwart trat in Wels mit nur einem Legionär an, Joey Shaw hatte sich in der Vorwoche im Training verletzt. Also übernahmen die Routiniers wie Jason Johnson, Bernd Volcic und Hannes Artner das Ruder. Aber auch die Eigenbauspieler wie Lukas Linzer (acht Punkte) bewiesen Nerven und ihr Talent. Das Spiel verlief dennoch ausgeglichen. Drei Sekunden vor dem Spielende stand es 77:77 – Oberwarts Headcoach Neno Asceric nahm eine Auszeit. Nach dem Einwurf stürmte Kelvin Parker die Welser Zone, wurde dabei gefoult und verwandelte vor den Augen seiner aus den USA angereisten Familie mit viel Nervenstärke beide Freiwürfe. „Ein knappes Spiel, das wir mit viel Glück gewinnen konnten“, freute sich Manager Andreas Leitner.

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