Erstellt am 27. Mai 2014, 10:25

von APA/Red

Güssing setzt noch einmal auf den Heimvorteil. Die Finalserie 2014 der Admiral Basketball Bundesliga (ABL) erlebt am Mittwoch ihr viertes - und möglicherweise noch nicht letztes - Spiel.

 |  NOEN, Güssing Knights
Neuerlich mit dem Heimvorteil im Rücken wollen die Güssing Knights im "Best of five" gegen die Bulls Kapfenberg nach 0:2-Rückstand auf 2:2 ausgleichen. "Wir werden alles unternehmen", versprach Guard Matthias Klepeisz.

Dennoch haben die Obersteirer den zweiten "Matchball" zum fünften Meistertitel, der auch das erste Double der Vereinsgeschichte bedeuten würde. Coach Michael Schrittwieser gibt sich zuversichtlich, dass es mit dem dritten Sieg in der Serie klappen wird. Sein Team werde dazu schneller als am Sonntag bei der 73:79-Niederlage - der ersten überhaupt im Play-off 2014 - "den Rhythmus finden" müssen, um nicht wieder ständig einem Rückstand hinterherzulaufen.

"Einzigartige Fans"

"Von der ersten bis zur letzten Minute ready sein", lautet die Devise von Armin Woschank. Der Bulls-Spielmacher steht vor seinem 116. Play-off-Spiel, womit er am Mittwoch den legendären De'Teri Mayes überholen wird.

Der Heimvorteil sei "enorm wichtig", betont Knights-Coach Matthias Zollner. Die Stimmung und die Unterstützung durch die Fans in Güssing seien "einzigartig in Österreich". Sein Team könne vor einer derartigen Kulisse "wahnsinnig viel Energie abrufen". Gar nicht gefallen haben Zollner trotz des Sieges am Sonntag freilich die 19 Offensiv-Rebounds des Gegners. Seine Mannschaft werde an den Brettern "besser arbeiten" müssen, lautet eine Forderung des Coaches.

Sollte den Knights am Mittwoch tatsächlich der Ausgleich gelingen, müsste ein fünftes Spiel über den ABL-Meister 2014 entscheiden. Der "ultimative Showdown" würde am Samstag (19.30 Uhr, Sky Sport Austria live) in Kapfenberg steigen.