Erstellt am 05. November 2014, 21:09

von Michael Pekovics

Güssing: Starker Auftritt bei Eurochallenge Premiere. Die magnofit Güssing Knights starten erfolgreich in die Eurochallenge. Im Auftakspiel gegen den rumänischen Verein Cluj siegten die Ritter mit 84:77.

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Beste Werfer waren Chavdar Kostov mit 24 Punkten und Travis Taylor mit einem Double-Double (16 Punkte, 17 Rebounds).
 
Vor rund 1.000 Zuschauern startete Güssing aggressiv und mit viel Siegeswillen in die Partie. Cluj war bereits nach wenigen Minuten beim Stand von 11:6 gezwungen, eine Auszeit zu nehmen - vor allem Travis Taylor war nicht zu stoppen (10 Punkte/12 Rebound in der ersten Halbzeit).

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Sehr gut auf Gegner eingestellt

Auch im zweiten Viertel agierte die von Headcoach Matthias Zollner sehr gut auf die Gegner eingestellte Mannschaft überzeugend und spielte sich eine Führung von neun Punkten heraus. Erst dank einer starken Schlussphase der Rumänen kurz vor der Pause ging es mit 37:35 für die Knights in die Halbzeit. 
 
Nach Seitenwechsel machten die Güssing Knights dort weiter, wo sie begonnen hatten: Mit tollem Teambasketball legten sie einen 11:2-Lauf aufs Parkett und ließen sich auch von einem kurzen Aufbäumen der Rumänen nicht aus dem Konzept bringen. Die Ritter hatten einfach immer eine bessere Antwort auf die mit sieben Legionären und einigen Teamspielern hochkarätig besetzten Rumänen.

Fulminante Endphase der Güssinger

Sechs Minuten vor dem Ende des Spiels konnte Cluj erstmals ausgleichen. Das war der Weckruf für die Ritter. Mit einer unglaublich starken Leistung in der Endphase des Spiels spielten sich die Knights innerhalb von drei Minuten einen Vorsprung von zehn Punkten heraus - und brachten diesen routiniert über die Zeit. 
 
Hauptgründe für den Sieg waren die klare Überlegenheit am Rebounds, ein groß aufspielender Travis Taylor (16 Punkte, 17 Rebounds), ein treffsicherer Chavdar Kostov (24 Punkte) und eine geschlossene Mannschaftsleistung. 
 
Das nächste Duell in der Eurochallenge findet bereits am 11. November auswärts bei Atomerömü Paks statt.

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