Erstellt am 21. April 2016, 06:04

von Bernhard Fenz

Habeler: Ein burgenländischer Überraschungssieger. Der Neudörfler Markus Habeler triumphierte, Bernd Wiesberger und Bruder Niki wurden Neunte.

Strahlende Sieger: Markus Habeler (l.) setzte sich bei den Internationalen Vierer-Meisterschaften im GC Murhof mit seiner Partnerin Katharina Mühlbauer durch. Österreichs Nummer eins, Bernd Wiesberger, gratulierte.  |  NOEN, GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber
Die erste Runde im Bestball (jeder Spieler des Teams spielt seine eigene Runde, der jeweils beste Score pro Loch zählt), die zweite Runde im klassischen Vierer (ein Ball wird abwechselnd geschlagen) – das waren die Rahmenbedingungen der Internationalen Vierer-Meisterschaft am GC Murhof im steirischen Frohnleiten.

x  |  NOEN, Erich Marschik
Und am Ende des zweiten Spieltags durfte sich mit Markus Habeler ein Burgenländer über den bedeutenden Titel freuen.

Der Neudörfler (er startet für den GC Föhrenwald) spielte den Bewerb erstmals gemeinsam mit der Oberösterreicherin Katharina Mühlbauer und setzte sich prompt durch.

Eine 66er-Runde am ersten sowie eine 71er-Runde am zweiten Tag bedeuteten 137 Schläge gesamt – Platz eins. Erstmals seit 2010 (damals war es der Neudauberger Robin Goger an der Seite von Marina Stütz) setzte sich ein Mixed-Doppel bei der Internationalen Vierer-Meisterschaft durch.

Ein Flieger versalzte Weinhandl die Suppe

Detail am Rande: Das mit 137 Schlägen ebenfalls nach zwei Tagen auf Platz eins liegende Duo Martin Wiegele und Uli Weinhandl verzichtete auf ein Stechen und kürte Habeler/Mühlbauer so ohne ein direktes Duell zum Titel.

Wiegele musste den Flieger Richtung Ägypten zum nächsten Challenge-Tour-Turnier erwischen, also konnte auch sein Partner aus Oberwart (Weinhandl) nicht mehr eingreifen und musste sich so mit Platz zwei zufrieden geben.

Habelers Resümee über das erfolgreiche Abschneiden: „Wir haben uns bestens ergänzt, gegenseitig die Fehler ausgemerzt und als Team ganz gut gespielt.“

Österreichs Nummer eins, der Oberwarter Bernd Wiesberger (der ab 28. April in Peking bei den China Open abschlagen wird), nutzte seine aktuelle PGA- und European-Tour-Verschnaufpause – und trat an der Seite seines Bruders Niki an.

x  |  NOEN, GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber


Die beiden führten das Feld nach dem ersten Tag noch mit einer 65er-Runde an, fünf über Par am zweiten Tag waren letztlich aber zu viel für den Kampf um den Sieg.

Wiesberger/Wiesberger wurden Neunte, Bernds Bilanz: „Der Murhof ist ein anspruchvoller Platz, der Wind kam von allen Seiten – es war alles andere als einfach. Trotzdem war es ein entspanntes Wochenende, auch wenn es für uns nicht so gut gelaufen ist.“