Erstellt am 25. März 2013, 12:27

Harnik fände Remis in Dublin "keine Schande". Vor dem WM-Qualifikations-Doppel gegen die Färöer und Irland waren sechs Punkte fast schon Pflicht für die österreichische Fußball-Nationalmannschaft, mittlerweile stellt sich die Situation etwas anders dar.

Durch das 0:0 zwischen Schweden und Irland könnte die ÖFB-Auswahl am Dienstag in Dublin selbst mit einem Unentschieden gut leben, wie Martin Harnik betonte. "Ich glaube nicht, dass wir einen Sieg unbedingt brauchen, auch wenn wir natürlich gewinnen wollen. Aber ein Unentschieden in Dublin wäre auch keine Schande, denn dann würden die Iren hinter uns bleiben", erklärte der Stuttgart-Legionär.

Der 25-Jährige hatte zuletzt mit einem hartnäckigen grippalen Infekt zu kämpfen. "Doch mittlerweile bin ich wieder bei 100 Prozent. Ich hätte auch schon gegen die Färöer spielen können, wenn auch nicht von Beginn an."

Sofern er fit war, zählte Harnik unter Teamchef Marcel Koller regelmäßig zur Stammformation. In den vergangenen Monaten aber ist die Konkurrenz auf der Position am rechten Flügel etwa durch Andreas Weimann größer geworden. "Ich sehe diesen Konkurrenzkampf sehr positiv und belebend. Ich werde mich im Training anbieten und hoffe, dass mich der Trainer aufstellt. Wenn nicht, bin ich auch eine gute Option von der Bank", sagte der 34-fache Internationale (8 Tore).

Mit der britischen Spielweise, die von den Iren aufgrund ihrer Tätigkeit im englischen Liga-Fußball praktiziert wird, hat Harnik in seiner Karriere nur wenig Erfahrung gemacht. "Aber ich weiß, dass sie einen körperbetonten und taktisch ausgereiften Stil haben, da müssen wir mit aller Kraft dagegenhalten."

Zu kämpfen hat Harnik auch bei seinem Club VfB Stuttgart. In der deutschen Bundesliga fielen die Schwaben im Frühjahr auf Rang zwölf zurück. Immerhin stehen die Stuttgarter im DFB-Cup-Semifinale am 17. April daheim gegen Freiburg.