Erstellt am 07. Februar 2013, 11:11

Hinter Maze wird es in Super-Kombi spannend. Selbst eine überragende Teilleistung wird wohl nicht reichen, um Tina Maze in der Super-Kombination das für sie bereitliegende WM-Gold abzuluchsen.

Die Slowenin fährt am Freitag in Schladming (10.00/14.00 Uhr) mit dem Selbstbewusstsein der Super-G-Weltmeisterin. Österreich ist Herausforderer Nummer eins, schickt angeführt von Titelverteidigerin Anna Fenninger ein Quintett in die Medaillen-Mission.

Maze ist hervorragend auf das nächste Rennen eingestellt, gewann sie doch zuletzt im Weltcup den Maribor-Slalom und wurde in der Cortina-Abfahrt Zweite. Fenninger und Elisabeth Görgl haben fast keinen Slalom trainiert, Kathrin Zettel und Michaela Kirchgasser blieb im Gegenzug kaum Zeit, sich mit dem neuen Abfahrtsmaterial näher anzufreunden. Allein Nicole Hosp war zuletzt auch im Weltcup auf den langen Latten unterwegs.

"In der Super-Kombi sind wir gut aufgestellt, da haben wir eine der größten Chancen auf eine Medaille. Wenn eine ausfällt, kann eine andere einspringen", ist ÖSV-Damen-Cheftrainer Herbert Mandl überzeugt.

Die einzige Super-Kombi in diesem Winter wurde mit einem Super-G und einem Slalomdurchgang entschieden, hinter Maze landeten Hosp und Zettel auf den weiteren Podesträngen. Die Deutsche Maria Höfl-Riesch wurde Vierte, die Schweizerin Lara Gut Fünfte. Fenninger kam auf Rang sieben, Kirchgasser auf neun und Görgl auf zehn.

Bei Garmisch-Weltmeisterin Fenninger wird viel davon abhängen, wie der Speed-Teilbewerb verläuft, denn sie hat nur sechs Slalomtage in den Beinen. Doch gab sie zu bedenken. "Eine WM hat immer andere Regeln. So war es bei mir in der Kombi damals auch", erinnerte die Salzburgerin, die in Bayern überraschend triumphiert hatte.

Wie für das restliche ÖSV-Team ist auch für Görgl klar, dass der Sieg nur über Maze führen wird. "Wenn sie normal fährt, brauchen wir uns keine Illusionen machen. Sie ist in Topform - in allen Disziplinen. Aber man weiß nie, es kann alles passieren."