Erstellt am 12. April 2012, 12:19

Hörtnagl-Club Fürth vor Aufstieg in die Bundesliga. Die SpVgg Greuther Fürth steht unmittelbar vor dem größten Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte. Mit einem Heimsieg am Freitag gegen den FC St. Pauli wäre dem Tabellenführer der 2. deutschen Fußball-Bundesliga drei Runden vor Schluss zumindest der Relegationsplatz sicher. Dass die Fürther aufsteigen, daran zweifelt wohl selbst Fußball-Koordinator Alfred Hörtnagl nicht mehr.

Die SpVgg Greuther Fürth steht unmittelbar vor dem größten Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte. Mit einem Heimsieg am Freitag gegen den FC St. Pauli wäre dem Tabellenführer der 2. deutschen Fußball-Bundesliga drei Runden vor Schluss zumindest der Relegationsplatz sicher. Dass die Fürther aufsteigen, daran zweifelt wohl selbst Fußball-Koordinator Alfred Hörtnagl nicht mehr.

Im Falle einer Niederlage von Fortuna Düsseldorf am Montag bei Dynamo Dresden und eines Punkteverlusts von Paderborn am Sonntag daheim gegen Cottbus hätten die Franken den erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga definitiv fixiert. Der Tiroler arbeitet seit Anfang November als Fußball-Koordinator für den Zweitligisten und möchte allein schon aufgrund dieser kurzen Zeitspanne keine Gratulationen zum bevorstehenden Triumph entgegennehmen. "Ich bin gerade einmal fünf Monate hier. Die Aufmerksamkeit gebührt jenen Leuten, die schon jahrelang dabei sind und die ganze Sache entwickelt haben."

Der Ex-Rapid-Sportdirektor fungiert als organisatorische Schnittstelle zwischen Profis, Amateuren und Nachwuchs. Seine primäre Aufgabe ist es, junge Eigenbauspieler an die Kampfmannschaft heranzuführen. Seit sieben Jahren verfügt der dreifache deutsche Meister (1914, 1926, 1929) über ein modernes Trainingszentrum, außerdem wird im Frühjahr 2013 mit dem Bau eines 20.000 Zuschauer fassenden Stadions begonnen, das auf eine Kapazität von 28.000 Plätzen erweitert werden kann. Das Geld für dieses Vorhaben soll unter anderem aus den Verkäufen von Spielern kommen, die in Fürth ausgebildet wurden.

In Österreich sei die SpVgg Greuther Fürth am ehesten mit der SV Ried vergleichbar, vermutete der Tiroler. Doch auch bei nahezu allen anderen Clubs der heimischen Bundesliga habe ein Umdenken eingesetzt. "Das Thema Nachhaltigkeit kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. In Österreich lebt es der eine mehr, der andere weniger. Aber die Arbeit mit den jungen Spielern zum Beispiel ist in Österreich schon ein großes Thema."