Erstellt am 31. August 2012, 10:33

Hoffnung bei UEFA-Fünfjahreswertung. Die Hoffnungen auf einen Verbleib Österreichs in den Top-15 der UEFA-Fünfjahreswertung sind seit Donnerstag wieder größer geworden.

Nach dem Einzug von Rapid in die Europa-League-Gruppenphase liegt die heimische Bundesliga weiter auf Rang 14 und hat nun halbwegs gute Chancen, diese Platzierung bis zum Ende der Europacup-Saison zu verteidigen.

Derzeit beträgt der Vorsprung auf den 15. Dänemark 0,575 Punkte und auf den 16. Schweiz 1,7 Zähler. Beide Verfolger haben noch zwei Clubs im Rennen. Dafür ist der 13. Zypern, der 1,208 Punkte vor Österreich rangiert, nur noch mit einem Verein international vertreten.

Die vergangene Europacup-Saison beendete Österreich auf Rang 15, womit die Bundesliga in der Saison 2013/14 mit fünf Clubs - zwei in der Champions-League-Qualifikation und drei in der Europa-League-Qualifikation - international vertreten ist. Durch den Wegfall der eher schwachen Saison 2007/08 standen sogar die Chancen relativ gut, nach dieser Spielzeit unter den Top-12 aufzuscheinen, was einen Fixplatz in der Champions-League-Gruppenphase bedeuten würde.

Nach dem Ausscheiden von Admira und Ried in der 3. Europa-League-Quali-Runde und der Salzburger Blamage in der 2. Champions-League-Quali-Runde geht es aber vor allem darum, bis zum kommenden Mai nicht aus den Top-15 herauszurutschen. Sollte dies nicht gelingen, wäre der fünfte Europacup-Platz für die Saison 2014/15 wieder verloren.

Ein Sieg in einer europäischen Gruppenphase bringt zwei Zähler, ein Remis einen Punkt. In der Qualifikation sind diese Erfolge die Hälfte wert. Vier Bonuspunkte gibt es für die Teilnahme an der Champions-League-Gruppenphase, fünf zusätzliche Zähler für das Erreichen des Achtelfinales. Danach wird bis zum Finale pro Runde jeweils ein Bonuspunkt vergeben. In der Europa League gibt es erst ab dem Viertelfinale sowie für Semifinale und Endspiel jeweils einen zusätzlichen Punkt.

Dividiert wird die Ausbeute durch die Anzahl der jeweiligen internationalen Teilnehmer eines Landes, im Falle von Österreich lautet der Divisor daher vier.