Erstellt am 25. Juni 2014, 12:45

von Martin Ivansich

Hosiner auf Torjagd in der Bretagne. Ligue 1 | Philipp Hosiner erfüllte sich mit dem französischen Klub Rennes seinen Auslands-Traum. „Es ist wirklich schön hier.“

Ab nach Frankreich: Am Montag saß Philipp Hosiner mit »Spezi« Thorsten Lang (l.) - er begleitete ihn - im Flieger. Foto: zVg  |  NOEN, zVg
Schon im letzten Sommer hätte es für Philipp Hosiner beinahe mit einem Wechsel nach Deutschland funktioniert. 32 Liga-Tore brachten den Goalgetter auf den Wunschzettel von Hoffenheim. Der 25-Jährige entschied sich aber mit der Wiener Austria, das Abenteuer Champions League in Angriff zu nehmen – und dieses ebnete nun den Weg in die 200.000 Einwohner-Stadt Rennes, die Hauptstadt der Region Bretagne.

Fast ausschließlich positive Eindrücke

Seine starken Auftritte in der europäischen Königsklasse blieben von Trainer Philippe Montanier nicht unbemerkt.

x  |  NOEN, GEPA pictures/ Philipp Brem
Der 49-Jährige, früher Tormann in der Ligue 1 und 2, beobachtete Hosiner im Frühjahr das eine oder andere Mal in Wien. „Der Trainer hat mir zu verstehen gegeben, dass ich genau in sein System passe und er mich für die Position ganz vorne einplant.“

In der letzten Woche war Hosiner dann in Rennes, um einen Dreijahres-Vertrag zu unterzeichnen. Die ersten gesammelten Eindrücke waren fast alle positiv: „Rennes hat eine tolle Altstadt, es ist wirklich schön hier. Das Stadion ist toll, es soll hier bei den Spielen eine ganz ausgezeichnete Stimmung herrschen. Auch das Trainingszentrum ist modern.“

Zittern um geliebte Nummer „16“

Nur auf seine geliebte Rückennumer 16, die er bei der Vienna, Admira und den Veilchen trug, wird er möglicherweise verzichten müssen. In Frankreich ist diese für den dritten Tormann vorgesehen. „Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, vielleicht geht es doch noch mit der 16“, so der Eisenstädter, der auf die 11 ausweichen würde.

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Nicht verzichten muss Hosiner auf seine Freundin Julia, die ihm in Rennes zur Seite stehen wird. „Wir werden uns ein Haus am Stadtrand nehmen. Vorerst heißt es aber: Wohnen im Hotel.“ Und das seit Montag. Da ist der fünffache Teamspieler nach Rennes aufgebrochen.

Morgen, Donnerstag, beginnt die Vorbereitung. Der Eisenstädter brennt bereits auf die Ligue 1: „Das ist eine Topliga, auf jeden Fall ein sportlicher Aufstieg. Ich will mich hier natürlich auch mit Toren empfehlen, auch wieder für das Nationalteam.“