Erstellt am 25. Juni 2015, 06:36

von Bernhard Fenz und Martin Ivansich

Hosiner: „Überglücklich, dass es jetzt geklappt hat“. Philipp Hosiner sprach mit der BVZ über seinen am Montagabend erfolgten Wechsel zum 1. FC Köln.

Neue Herausforderung: Philipp Hosiner wechselte von Rennes zum 1. FC Köln. Foto: Fenz  |  NOEN, Fenz

Der Eisenstädter Philipp Hosiner ist – sportlich betrachtet – nun Kölner. Bei der Mannschaft von Trainer Peter Stöger soll der 26-Jährige nach dem harten Frühjahr (Nierentumor, OP, Arbeit am Comeback) wieder Spielpraxis erlangen.

Im Winter scheiterte der Deal noch gesundheitsbedingt, nun ging alles über die Bühne. Die BVZ fragte nach.

BVZ: Wie geht es dir, nachdem der Transfer von Rennes zum 1. FC Köln auf Leihbasis nun über die Bühne gegangen ist?
Philipp Hosiner: Ich bin natürlich überglücklich, dass es jetzt geklappt hat. Die Deutsche Bundesliga war immer ein Traum von mir – das ist einfach geil.

Welche Eindrücke hast du schon von der Stadt, vom Verein und vom Umfeld sammeln können?
Das Medieninteresse war riesig, der Verein ist einfach ein ganz großer. Auch die Stadt ist toll – das sind zumindest meine ersten Eindrücke.

„Ich bin topfit, wahrscheinlich noch fitter als davor“

Trainer Peter Stöger war es, der dich vor einigen Jahren von der Admira zur Austria holte. Jetzt bist du wieder in seinem Team.
Er hat eine wesentliche Rolle gespielt. Ohne ihn wäre der Deal nicht so leicht über die Bühne gegangen.

Du wirst dich mit Köln von 28. Juni bis 3. Juli in Bad Tatzmannsdorf vorbereiten, ehe es dann in Deutschland weitergeht. Wie weit bist du nach dem Frühjahr körperlich?
Ich bin topfit, wahrscheinlich noch fitter als davor. Beschwerden habe ich überhaupt keine mehr – beim Medizincheck gab es diesmal auch keine Probleme.

Waren andere Klubs ein Thema?
Nein, über Alternativen habe ich gar nicht viel nachgedacht. Ich war einfach überzeugt, dass es mit Köln noch etwas wird. Der Kontakt ist nach dem ersten Versuch auch nie abgerissen.

Was sind die nächsten Ziele?
Ich will mich schnell in der Liga etablieren und einen Stammplatz erkämpfen.