Erstellt am 03. Juli 2011, 16:19

Hunter gewann Auftakt der Österreich-Rundfahrt. Der Südafrikaner Robert Hunter ist der erste Etappensieger der 63. Österreich-Radrundfahrt. Der 34-Jährige aus dem US-Team RadioShack setzte sich am Sonntag auf dem 139,7-km-Abschnitt von Dornbirn nach Götzis im Massensprint vor dem Australier Chris Sutton und dem Italiener Roberto Ferrari durch.

Der Südafrikaner Robert Hunter ist der erste Etappensieger der 63. Österreich-Radrundfahrt. Der 34-Jährige aus dem US-Team RadioShack setzte sich am Sonntag auf dem 139,7-km-Abschnitt von Dornbirn nach Götzis im Massensprint vor dem Australier Chris Sutton und dem Italiener Roberto Ferrari durch. Daniel Schorn landete als bester Österreicher an der 10. Stelle, Thomas Rohregger wurde 14.

Die heurige Ö-Tour könnte man auch als Tummelplatz der Enttäuschten bezeichnen, die nicht beim Höhepunkt des Jahres, der Tour de France, dabei sein können. Hunter hätte die Voraussetzungen für ein Kräftemessen mit Superstar Mark Cavendish und Co. erfüllt, doch sein Team konzentriert sich dort mit einem Quartett auf die Gesamtwertung. So bewies Hunter vor Tausenden Fans in Vorarlberg seine Klasse. "Hier in Österreich sind auch schnelle Leute, ein Sieg ist immer schön", sagte er nach seinem zweiten Saisonerfolg.

Im Team Geox hat sich die Enttäuschung über die Nichtnominierung des Rennstalls für die Tour schon etwas gelegt, deren Ex-Gewinner Carlos Sastre aus Spanien und der Russe Denis Mentschow, der Vorjahres-Dritte, wollen auf dem Kitzbüheler Horn am Montag ihre aktuelle Stärke zeigen. Ihr Vorarlberger Geox-Teamkollege Matthias Brändle fühlte sich im ersten Rennen nach einer Rippenprellung recht gut, er wird die zwei Kapitäne unterstützen und will selbst auch möglich schnell zur traditionellen Bergankunft beim Alpenhaus (1.670 m) klettern.

Für Thomas Rohregger war es beim Auftakt nur wichtig, gut in den Rennrhythmus zu finden und keine Kraft zu vergeuden. Das ist dem Leopard-Trek-Profi bestens gelungen, er hat sich zudem im Zielsprint als 14. weit vorne im Feld platziert. In Szene gesetzt hat sich in einer Ausreißergruppe auch Martin Schöffmann. Der Steirer kam mit drei anderen Fahrern (u.a. dem belgischen WM-Fünften Greg van Avermaet) bei der ersten Bergwertung in Alberschwende (2. Kategorie) weg.