Erstellt am 03. September 2013, 15:48

Insgesamt 169 Transfers in Österreichs Topligen. Mit Ende der Transferzeit Montagmitternacht hat die Österreichische Fußball-Bundesliga auch eine Bilanz der Marktbewegungen gezogen.

Insgesamt 169 Transfers wurden im Sommer registriert, dies sind die wenigsten Anmeldungen von Nicht-Amateuren in den vergangenen vier Jahren. 89 Transfers gingen in der tipp3-Bundesliga über die Bühne, in der "Heute für Morgen" Ersten Liga waren es 80. Die aktivsten Vereine waren FC Wacker Innsbruck und SC Austria Lustenau mit je zwölf Anmeldungen sowie FC Red Bull Salzburg, SKN St. Pölten und SV Horn mit jeweils elf Zugängen. Die wenigsten Transfers wurden von FC Admira Wacker Mödling, SV Mattersburg und KSV 1919 (jeweils 4) getätigt.

Das Durchschnittsalter der Zugänge sank weiter und liegt aktuell bei 23,22 Jahren. Bei den Bundesliga-Clubs stechen besonders Salzburg und Rapid durch Verjüngung ihrer Kader hervor. Erreichten die Salzburger vor zwei Saisonen mit 25,76 Jahren noch das höchste Durchschnittsalter aller Bundesliga-Clubs, so scheinen sie in dieser Transferperiode mit den jüngsten Zugängen (im Schnitt 18,57 Jahre) auf. Auch die Hütteldorfer setzen bei den Transfers mit durchschnittlichen 19,57 Jahren auf Talente.

Trend zum österreichischen Weg

Der Status einer "Ausbildungsliga" wird der Ersten Liga mit 15 Spielern, die den Aufstieg in die oberste Klasse schafften, bestätigt. Generell zeigt sich auch ein deutlicher Trend hin zu einem "österreichischen Weg": Mit 103 Nicht-Österreichern befinden sich die wenigsten Ausländer seit 2007/2008 bei den Clubs der beiden höchsten Spielklassen.

Aus Sicht der internationalen Transfers bedienten sich die Bundesliga-Clubs mit insgesamt 17 Spielern am meisten in Deutschland. Insgesamt 45 Spieler gingen ins Ausland. 12 davon sind Österreicher, von denen die prominentesten Auswanderer Jakob Jantscher (NEC Nijmengen), Stefan Kulovits (SV Sandhausen) und Benjamin Sulimani (Viking FK) sind.