Erstellt am 31. August 2013, 10:49

Ivanschitz erzielte Siegestor für Levante. Spanien-Legionär Andreas Ivanschitz hat am späten Freitagabend in der Nachspielzeit mit seinem ersten Tor in der Primera Division für den 2:1-Auswärtssieg von Levante bei Rayo Vallecano gesorgt.

Der Mitte der zweiten Spielhälfte eingewechselte Mittelfeldspieler verwertete in der 93. Minute einen Querpass von Xumetra aus zehn Metern zum umjubelten, aber etwas schmeichelhaften Siegtreffer. Denn Levante präsentierte sich im dritten Saisonspiel eigentlich wenig überzeugend, jedoch sehr effizient. Aus den zwei einzigen ernsthaften Torschüssen gelangen dem Club aus Valencia die beiden ersten Saisontreffer. Siegtorschütze Ivanschitz wurde vom Internetportal "Nostresport" mit "San Ivanschitz" sogleich zum Heiligen erhoben.

Zum Saisonauftakt hatte Levante beim FC Barcelona eine 0:7-Abfuhr kassiert. In der Vorwoche war ein torloses Heimremis gegen den FC Sevilla gelungen. Dank des Erfolges in der Madrider Vorstadt rückte Levante vorläufig auf Platz neun der Tabelle vor.

"Schönes Erfolgserlebnis"

Andreas Ivanschitz sprach nach seinem Siegestreffer für Levante gegen Rayo Vallecano von einem "schönen Erfolgserlebnis. Ich bin überglücklich, dieses Tor erleichtert und beschleunigt meine Integration innerhalb der Mannschaft", erklärte der Mittelfeldspieler.

Beim ersten Levante-Saisonerfolg sei auch ein bisschen Glück dabei gewesen, gab Ivanschitz zu. "Wir hatten nicht viel Ballbesitz und waren eigentlich 80 Minuten lang unterlegen. Aber hinten sind wir kompakt gestanden und haben aus drei, vier Kontern zwei Tore gemacht."

Aus den schwierigen Auftaktpartien gegen Barcelona, FC Sevilla und Rayo schauten für Levante immerhin vier Punkte heraus. "Das ist schon eine Erleichterung, aber zufrieden können wir nicht sein. Spielerisch gibt es noch viel Luft nach oben", sagte Ivanschitz, der nun mit viel Selbstvertrauen zum Nationalteam reist. "Ich hoffe, dass ich diesmal von Beginn an spiele", meinte der Burgenländer vor den WM-Qualifikationsspielen gegen Deutschland und Irland.