Erstellt am 23. Juni 2015, 15:23

von Bernhard Fenz

Ivanschitz im Kinderdienst. Fußballprofi Andreas Ivanschitz stattete am Dienstag als Botschafter der SOS-Kinderdörfer dem Standort Pinkafeld einen Besuch ab, wo er Dressen für die „Fußballerinas“ – die von Helmut Barnstedt und Anita Bürger betreute Mädels-Mannschaft - mit dabei hatte.

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„Es ist immer wieder wunderschön, in die leuchtenden Kinderaugen zu blicken. Als Vater von drei Kindern kann ich das besonders nachvollziehen“, so der 31-jährige Burgenländer im Zuge der Übergabe.
Zwar spielte das Wetter nicht ganz mit, trotzdem ließen es sich die begeisterten Mädchen nicht nehmen, gemeinsam mit dem Legionär ein Matcherl am angrenzenden Hartplatz zu absolvieren – und die bewegungsfreudige Gruppe hatte sichtlich Spaß, der Fußballstar ebenso.

Sportliche Zukunft noch ungewiss,
tendenziell aber weiter im Ausland

Am Rande des Termins sprach der gebürtige Baumgartener, dessen Zeit beim spanischen Primera Division-Klub Levante nach zwei Jahren geendet hat, auch über seine sportliche Zukunft. Die ist jedenfalls noch ungewiss.

„Ganz ehrlich: Ich bin für alles offen und habe noch keine Tendenz. Jetzt muss man geduldig bleiben und die verschiedenen Gespräche abwarten“, stellte der Linksfuß klar, der im vergangenen Jahr im A-Team auf der Abrufliste stand und auch die mögliche Europameisterschafts-Teilnahme Österreichs in Frankreich 2016 nicht aus dem Fokus verloren hat. „Die Mannschaft hat eine enorme Entwicklung durchlebt. Natürlich möchte ich da dabei sein. Ich fühle mich jedenfalls noch immer gut und bin im Falle des Falles bereit.“

Tendenziell wird Ivanschitz, was seinen neuen Klub betrifft, aber wohl weiterhin Legionär bleiben – eine Rückkehr nach Österreich scheint unwahrscheinlich: „Ich weiß nicht, inwieweit das von den Vorstellungen her machbar wäre. Grundsätzlich würde ich schon noch gerne eine andere Herausforderung suchen.“ Seine Familie fühle sich jedenfalls in Spanien sehr wohl.

Im Juli geht es für Andy Ivanschitz nach dem Heimaturlaub im Burgenland dann wieder retour nach Valencia, wo er nach wie vor lebt. In weiterer Folge soll entschieden werden, wohin die sportliche Reise dann führt.