Erstellt am 13. April 2016, 06:34

von NÖN Redaktion

Ivanschitz: Keine Panik in Seattle. Christopher Trimmel war Zuschauer, Philipp Hosiner Joker. Andy Ivanschitz bleibt trotz schwachem Start ruhig.

Zumindest ein X: Andy Ivanschitz und Co. bejubelten den späten Seattle-Ausgleich. Foto: Gepa  |  NOEN, GEPA pictures/USA Today

In der 94. Minute gelang Seattle Sounders bei Houston Dynamo noch der 1:1-Ausgleich – es war der zweite Punktegewinn für die Mannschaft von Andreas Ivanschitz im aktuellen Grunddurchgang der US-amerikanischen Major League Soccer.

„Probleme waren nach Abgängen zu erwarten“

„Den Punkt nehmen wir natürlich gerne mit, es ist eines der schwierigsten Auswärtsspiele und ein sehr unangenehmer Gegner. Wir hatten nicht unseren besten Tag, haben aber in der zweiten Hälfte mehr versucht und wollten bis zum Schluss den Ausgleich erzwingen. Zum Glück wurden wir noch belohnt,“ so der Baumgartener zur BVZ.

Aktuell rangiert das Team aus dem Nordwesten der USA nach fünf Spielen mit vier Punkten am letzten Platz der Western Conference. Ivanschitz weiß, warum: „Nach dem Abgang von Obafemi Martins und Marco Pappa – zwei Schlüsselspielern – war es zu erwarten, dass wir anfangs Probleme haben werden.“

Noch ist es aber freilich viel zu früh, um bereits in Panik auszubrechen. Der Play-off-Platz ist klarerweise in Sichtweite. Bis Ende Oktober dauert die „Regular Season“ – und danach werden die Karten bekanntlich ohnehin neu gemischt.

Weiter geht es für Seattle am Samstag mit dem Heimspiel gegen Philadelphia Union. „Da wollen wir nachlegen. Nachdem wir noch am Beginn der Saison stehen, heißt es nun Ruhe zu bewahren und einfach hart weiterarbeiten. Dann kommen die Resultate von alleine, davon bin ich überzeugt.“

Trimmel pausierte und siegte, Hosiner spielte und verlor

Nur knapp schrammte Christopher Trimmel an einem Kreuzbandriss vorbei (

und unten), die zugezogene Zerrung liest sich da schon fast wie ein Glücksfall.

Mittlerweile ist der Mannersdorfer auch wieder fit. So fit, dass er in der Vorwoche bereits große Teile des Mannschaftstrainings von Union Berlin mitmachen konnte, die Partie am Freitag beim Vorletzten Paderborn kam dann aber wohl doch noch zu früh.

Aber auch ohne den 29-Jährigen setzten die Hauptstädter ihre gute Phase in der 2. Bundesliga fort und siegten 4:0. Weiter geht es für die „Eisernen“ am Sonntag im Stadion „An der Alten Försterei“ gegen Heidenheim.

Endlich wieder Spielzeit. Wenigstens diesen Umstand kann Philipp Hosiner nach dem rheinischen Duell seines 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen am Sonntag als positiv verbuchen.

Der 26-jährige Stürmer aus Eisenstadt kam, nachdem er drei Spiele in Folge draußen geblieben war, in der 68. Minute als Joker ins Spiel. Am Ende verlor der FC trotzdem mit 0:2 – die nächste Chance auf Kölner Punkte folgt am Samstag beim Auswärtsspiel in Mainz.