Erstellt am 12. August 2013, 17:44

Ivanschitz mit positiven Eindrücken zum ÖFB-Team. Für Andreas Ivanschitz hat vor einigen Wochen ein neues Kapitel in seiner Karriere begonnen. Der Fußball-Teamspieler kehrte Mainz den Rücken und wechselte in die Liga des Welt- und Europameisters nach Spanien zu Levante.

Dort machte der Baumgartener bisher gute Erfahrungen. "Die ersten Eindrücke waren sehr positiv, jetzt bin ich gespannt darauf, welche Rolle wir in der Liga spielen können", sagte der Burgenländer in Salzburg, wo sich das ÖFB-Team auf das Länderspiel am Mittwoch gegen Griechenland vorbereitet.

Die Meisterschaft startet für den Club aus Valencia mit einem echten Knüller - am kommenden Sonntag geht es im Camp Nou gegen den FC Barcelona. "Genau auf solche Spiele freut man sich, darauf arbeitet man hin", sagte Ivanschitz.

Ob er gegen Lionel Messi und Co. von Beginn an dabei sein wird, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. "In den Testspielen wurde viel durchgewechselt", sagte der Mittelfeldspieler, der im 4-2-3-1-System entweder hinter der Spitze oder am linken Flügel eingesetzt wurde. "Eigentlich so wie in Mainz", sagte Ivanschitz.

"Levante so wie Mainz ein bescheidener Verein"

Auch in anderen Bereichen sieht Ivanschitz Parallelen zu seinem Ex-Verein. "Levante ist durchaus mit Mainz zu vergleichen, ein bescheidener Verein." Unterschiede gibt es hingegen im Trainingsalltag.

"Auch in Levante waren die ersten Einheiten sehr intensiv, aber dann haben wir nur noch auf dem Platz gearbeitet. In Deutschland wird sicher mehr gelaufen", meinte der 29-Jährige, der mit einem Privatlehrer eifrig Spanisch büffelt. "Die wichtigsten Dinge, die der Trainer mitteilen will, verstehe ich schon."

In Loukas Vyntra trifft Ivanschitz am Mittwoch auf einen Levante-Teamkollegen, weitere griechische Teamspieler kennt der Linksfuß aus seiner Zeit bei Panathinaikos.

Länderspielort: Persönliche Erinnerungen an Red Bull-Ära

Doch auch in anderer Hinsicht ist das Länderspiel in Wals-Siezenheim für Ivanschitz ein Rendezvous mit der Vergangenheit, schließlich verbrachte er 2006 ein - eher enttäuschendes - Frühjahr bei Red Bull Salzburg. "Das war ein kurzes Kapitel, aber ich ärgere mich nicht darüber", sagte der 61-fache Internationale (11 Tore).

Auch im Nationalteam lief es für Ivanschitz zuletzt aus persönlicher Sicht nicht wunschgemäß - die Partien gegen Irland und Schweden sah er nur von der Ersatzbank aus. "Das muss ich akzeptieren, jeder aus dem Kader hat die Qualität zu spielen. Ich versuche auf jeden Fall, mich voll einzubringen, egal ob auf dem Platz oder auf der Bank, und stelle meine Person in den Hintergrund", betonte der Mittelfeldspieler.