Erstellt am 13. November 2011, 15:46

Janko streut Arnautovic Rosen. Seit dem Abgang von Dietmar Constantini ist Marc Janko in der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft wieder eine fixe Größe.

Wie schon zuvor unter Interimscoach Willi Ruttensteiner ist der Twente-Legionär auch bei Neo-Teamchef Marcel Koller im Testspiel am Dienstag (20.00 Uhr MEZ/live ORF eins) in Lwiw gegen die Ukraine gesetzt und dürfte gemeinsam mit Marko Arnautovic den Angriff bilden.

Das Verständnis mit dem Offensivspieler von Werder Bremen sei "gut wie eh und je", meinte Janko. "Arnautovic ist in jeder Hinsicht ein spezieller Spieler. Es ist eine Ehre, mit ihm zusammenzuspielen", erklärte der 23-fache Internationale (9 Tore), der wieder als Kapitän agieren wird. Ob Janko auch im kommenden Jahr die Schleife tragen wird, ist noch offen. "Das wird beim nächsten Lehrgang entschieden. Ich brauche dieses Amt auf jeden Fall nicht für mein Ego."

Selbst wenn Koller nicht mehr auf Janko als Spielführer bauen sollte, würde dies wohl nichts an der hohen Meinung des Ex-Salzburgers über den neuen Teamchef ändern. "Es macht Spaß mit ihm zu arbeiten, weil er klare Strukturen vermittelt. Es ist immer positiv, wenn jeder genau weiß, was zu tun ist", sagte der Stürmer.

Diese neue Professionalität macht Janko für das Ukraine-Match zuversichtlich. "Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, das Trainerteam hat gute Arbeit geleistet, und dementsprechend groß ist die Vorfreude auf das Spiel."

So wie Janko zog auch Emanuel Pogatetz nach den ersten Tagen mit Koller ein äußerst positives Resümee, obwohl die Trainingsbelastung zuletzt sehr hoch war. "Wir haben hart trainiert, deswegen war ich froh, dass wir am Samstagnachmittag freigehabt haben. Die schweren Einheiten waren aber notwendig, damit die Trainer ihr Konzept vermitteln können."