Erstellt am 16. November 2013, 14:33

Junuzovic fällt fürs USA-Match aus. Das österreichische Fußball-Nationalteam muss am Dienstag im Test-Länderspiel in Wien gegen die USA auf Zlatko Junuzovic verzichten.

Der Mittelfeldspieler von Werder Bremen hat nach wie vor Probleme mit dem Sprunggelenk und konnte im noch bis Sonntag laufenden ÖFB-Teamcamp in Spanien den Großteil der Trainingseinheiten nicht mitmachen.

Koller: "Wenn er bei jedem Schritt Schmerzen hat, dann hat das keinen Sinn"

"Die Verletzung ist wieder aufgebrochen. Wenn er bei jedem Schritt Schmerzen hat, dann hat das keinen Sinn. Wir haben ihn rausgenommen und geschaut, dass er die notwendige Pflege bekommt", meinte Teamchef Marcel Koller am Samstag in Orihuela. Für die Partie gegen die USA ist Junuzovic kein Thema.

"Er wird nicht im Kader sein", bestätigte Koller, der das Risiko eines neuerlichen Rückfalls als zu groß einstufte. Jetzt gelte es vielmehr, die Verletzung in den Griff zu bekommen. "Er soll nicht nur dank Tabletten und Spritzen spielen können. Die Schmerzen müssen weg", sagte Koller.

Prödl wird für Dienstag-Einsatz "alles geben, aber nicht riskieren"

Mit dem am Oberschenkel lädierten Sebastian Prödl hat ein weiterer Werder-Akteur im ÖFB-Nationalteam derzeit körperliche Probleme.

"Ich bin sehr beschäftigt mit meinem Muskel und kann noch nicht an die Spitze gehen. Ob es für Dienstag reicht, ist sehr schwer einzuschätzen", sagte der Verteidiger, der klarstellte: "Ich werde alles geben, aber nichts riskieren."

Wimmer und Hinteregger als "Back-Ups" im A-Team statt in U21-EM-Quali

Auch Teamchef Koller meinte über Prödl: "Er hat hier in Spanien kein Training voll mitgemacht und auch vorher bei Werder drei Wochen nicht richtig trainiert. Das wird also eine sehr enge Kiste für Dienstag."

Insofern dürften die zwei Jung-Verteidiger Kevin Wimmer und Martin Hinteregger beim A-Team bleiben und kein Thema für die EM-Qualifikations-Partie der U21 am Montag im Graz gegen Ungarn sein. "Die Chance, dass Wimmer und Hinteregger bei uns bleiben, ist sehr groß", erklärte Koller.