Erstellt am 11. April 2012, 00:00

Kegler aus der Bahn. KEGELN / Ab der Saison 2014/15 sollen alle Superligavereine auf der Plattenbahn spielen – doch nicht allen passt das.

Neue Bahnen. ÖSKB-Präsident Ludwig Kocsis möchte auch weiterhin an der Weltspitze abräumen. Um konkurrenzfähig zu bleiben, muss auf den Plattenbahnen in die Vollen geschoben werden.  |  NOEN
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Heiß her geht es momentan im Burgenländischen Sportkegelverband. Denn eine Abstimmung der Landesverbandspräsidenten besiegelte den Vorschlag, dass ab der Saison 2014/15 auf der Plattenbahn gespielt werden soll.

Für Unmut sorgte dieses Wahlergebnis im Burgenland, weil der heimische Kegelpräsident Stefan Trenovatz ohne Absprache mit den Vereinen zustimmte. Manche Vereine haben damit kein Problem, jedoch Klubs, die in Gasthäusern spielen, können sich damit nicht anfreunden, weil Investitionen in der Höhe von ungefähr 20.000 Euro anfallen werden.

ÖSKB-Präsident Ludwig Kocsis: „Wir müssen diesen Schritt gehen, um im internationalen Vergleich nicht von der Kegelspitze abzubrechen. Wir werden keinen Verein sterben lassen und werden alles mögliche unternehmen, um die Vereine bei diesen Vorhaben zu unterstützen.“ Laut Kocsis wird es eine Übergangsfrist geben, in der Vereine die neue Bahn errichten müssen.

Kocsis weiter: „In Ungarn gab es keine Frist und ein Verein wurde aus der Superliga einfach gestrichen – das wird bei uns sicher nicht der Fall sein.“ Im Burgenland betrifft das Deutschkreutz und Schlaining.