Erstellt am 01. Oktober 2013, 12:21

Keine Änderungen im ÖFB-Teamkader gegen Schweden. ÖFB-Teamchef Marcel Koller geht ohne Experimente in die entscheidende Phase der WM-Qualifikation.

Der Kader von Österreichs Fußball-Nationalmannschaft für die abschließenden Partien am 11. Oktober in Stockholm gegen Schweden und am 15. Oktober in Torshavn gegen die Färöer ist im Vergleich zu den Spielen gegen Deutschland und Irland Anfang September unverändert. Auch Zlatko Junuzovic, der zuletzt ausgefallen war, steht im Aufgebot. Die Sorgenkinder heißen diesmal Julian Baumgartlinger und Christian Fuchs, die beide mit Knieproblemen zu kämpfen haben.

Das ÖFB-Team liegt drei Punkte hinter Schweden und benötigt daher mindestens ein Unentschieden, um vor dem Abschluss gegen die Färöer die Chance auf Platz zwei hinter dem überlegenen Tabellenführer Deutschland zu wahren. Bei einem Remis wäre am 15. Oktober deutsche Schützenhilfe nötig.

Gehen ins Spiel um zu gewinnen 

"Wir gehen nicht ins Spiel und sagen, schauen wir mal und versuchen wir ein Unentschieden zu holen. Wir fahren nach Schweden und werden versuchen zu gewinnen, damit wir nicht in dieses Rechnen kommen", betonte Koller, dessen Team in Schweden von 2.500 Schlachtenbummlern unterstützt wird und auf den Färöern immerhin noch von 200. "Die Schweden sind Favorit", stellte er aber trotzdem klar.

Respekt zeigt Koller vor allem vor der schwedischen Offensive um Zlatan Ibrahimovic. Auf den Stürmerstar reduzieren lasse sich Schweden aber nicht. "Sie haben neun andere Feldspieler, die auch sehr gut spielen können." Entscheidend werde sein, dass seine Schützlinge auch auswärts so auftreten wie in vielen Heimspielen und die triste Auswärtsbilanz der vergangenen Jahre aufbessern.

Jeder muss 100 Prozent geben

Der Grund für die oft zwei Gesichter ist für ihn klar: "Man fühlt sich zu Hause einfach wohler. In Wien schreien 50.000, auswärts ist das gegen einen. Da muss man sich dagegenstemmen, man muss mehr tun und sich bewusst sein, das man mehr tun muss. In Schweden brauchen wir jeden, der auf dem Platz steht, und das zu 100 Prozent", meinte Koller.

Über Gespräche betreffend seiner Zukunft nach Ablauf seines aktuellen Vertrags wollte Koller weniger erzählen. Weitere Gespräche über eine Vertragsverlängerung hätten stattgefunden, offenbarte er aber. "Bis alles unter Dach und Fach ist, dauert es ein bisschen. Wenn es so weit ist, werden wir informieren", sagte Koller.