Erstellt am 21. August 2013, 09:27

Keine Spur von einem Selbstläufer. Erste Liga | Erstmals seit fast zwei Jahrzehnten treffen zwei burgenländische Mannschaften in der Ersten Liga aufeinander.

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Von Philipp Frank und Martin Ivansich

Am kommenden Freitag um 18.30 Uhr richtet sich der Blick im Fußball-Burgenland nach Mattersburg. Immerhin gibt es das Burgenland-Derby in der zweithöchsten Spielklasse Österreichs.

Hafner hofft: „Mattersburg zuletzt ja auch nicht ganz sattelfest“

Für Parndorfs Trainer Paul Hafner ist dort Rehabilitation nach dem 1:4 gegen Horn angesagt: „Wenn wir an die zweite Halbzeit anschließen können, dann ist in Mattersburg einiges möglich. Mattersburg hat sich zuletzt ja auch nicht ganz sattelfest präsentiert.“

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Parndorf wird in diesem Spiel vor allem die Fehler in der Defensive abstellen müssen: „Gegen Horn waren wir in Halbzeit eins einfach zu weit weg vom Mann und haben uns die Tore praktisch selbst geschossen“, so Hafner. Immerhin kann er aus dem Vollen schöpfen. Verteidiger Richard Stern, zuletzt leicht angeschlagen, steht wieder zur Verfügung.

SVM will Favoritenrolle auf dem Spielfeld bestätigen

Mattersburg-Trainer Alfred Tatar möchte nach dem 0:3 in Altach wieder an die Erfolgsserie anknüpfen.

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„Natürlich wäre es unglaubwürdig, wenn wir nicht als Favorit in diese Partie gehen würden. Aber Favorit sein und dieser Rolle gerecht werden – das sind zwei Paar Schuhe. Wir müssen das auch auf dem Spielfeld zeigen. Das wird keinesfalls ein Selbstläufer. Wir müssen hart arbeiten, um wieder erfolgreich zu sein“, weiß der SVM-Betreuer.

Flügelflitzer Alois Höller hat seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen und ist wieder mit von der Partie. Auch Manuel Seidl könnte in den nächsten Wochen wieder ein Thema werden. „Er trainiert schon wieder mit der Mannschaft mit und macht eine gute Figur.“

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Stimmen und Sprüche

„Ich gehe von einem sehr engen Spiel aus, dass kampfbetont sein wird. Natürlich denke ich, dass es mit einem guten Ergebnis für uns endet.“
Julian Salamon, Offensivmann des SC/ESV Parndorf

„Wir werden ganz normal Fußball spielen. Wenn wir unser Potenzial – sprich die Leistung vom Spiel gegen St. Pölten oder auch die zweite Halbzeit gegen Horn — abrufen können, dann haben wir in Mattersburg auch unsere Chancen. Natürlich ist das kein Spiel wie jedes andere.“
Andreas Hackstock, Sportlicher Leiter des SC/ESV Parndorf

„Da kribbelt es schon ein wenig mehr als bei anderen Spielen. Ein Derby ist nun mal keine normale Partie. Da gibt es nun mal mehr Stimmung und Emotionen.“
Marjan Markic, Stürmer des SC/ESV Parndorf

„Das ist ein Spiel wie jedes andere auch. Klar wollen wir drei Punkte holen, wir werden aber Parndorf sicher nicht unterschätzen. Es wird alles andere als leicht werden.“
Thomas Borenitsch, Goalie des SV Mattersburg

„Für beide Mannschaften geht es um sehr viel – auch um die Vorherrschaft im Burgenland. Für mich ist es aufgrund meiner Parndorf-Vergangenheit ein besonderes Spiel. Ich bin Angestellter des SVM und mein Herz schlägt für Grün-Weiß.“
Markus Böcskör, Mattersburg-Goalie und Ex-Keeper in Parndorf

„Es ist wunderbar, dass es nach so vielen Jahren wieder ein Derby gibt. Nach den letzten Leistungen wollen beide Mannschaften punkten. Ich hoffe auf ein Offensivspektakel und einen Leckerbissen für die Fans.“
Bernd Kaintz, Ex-Kicker des SVM und auch des SC/ESV Parndorf

„Natürlich hoffe ich auf einen Sieg des SV Mattersburg. Aber vor so einem Derby kann man das nie so genau sagen.“
Philipp Steiner, Verteidiger des SV Mattersburg