Erstellt am 23. Oktober 2015, 05:57

von Martin Ivansich

Knappes Ergebnis: Steiner ist Präsident. Der Parndorfer Martin Steiner wurde mit 20:18 Stimmen an die BLV-Spitze gewählt.

Der neue Vorstand. Präsident Martin Steiner (Mitte) bildet mit den beiden Vizes Mario Lupsina (l.) und Josef Lackinger die BLV-Spitze.  |  NOEN, BVZ
Zwei Kandidaten waren beim ordentlichen Verbandstag zur Wahl des rot-goldenen Leichtathletikverbands-Präsidenten angetreten.

Auf der einen Seite der Parndorfer Martin Steiner (Union Track & Field Parndorf), auf der anderen Seite ein Team um Ernst Jurkovic (HSV Kaisersteinbruch), Werner Ulreich (ATS-Pinkafeld) und Werner Faymann (Leichtathletik Mittelburgenland), wobei Jurkovic die Aufgabe des Präsidenten ausgeübt hätte.

Letztendlich setzte sich Steiner mit 20:18 Stimmen durch. Er folgt somit dem Zillingtaler Josef Lackinger, der als Vizepräsident und Kassier im Vorstand bleibt. Schriftführer und ebenfalls Vizepräsident bleibt Mario Lupsina (ebenfalls von Union Track & Field Parndorf).

Zusammenarbeit soll verbessert werden

„Wir wären breit organisiert gewesen – vom Norden bis zum Süden – und wollten den Verband so aufstellen, dass das gesamte Burgenland beteiligt ist. Dass der Präsident und der Vizepräsident aus einem Verein kommen, macht keine gute Optik und ist keine breite Basis. Wir werden aber trotzdem den BLV jetzt einmal arbeiten lassen und erst dann urteilen“, so Ulreich. Ernst Jurkovic meinte zur Wahl nur knapp: „Das Ergebnis muss man anerkennen, auch wenn der BLV dabei der Verlierer ist.“

Der neue Präsident Martin Steiner wiederum geht höchst zuversichtlich an seine neue Aufgabe heran und setzt dabei vor allem auf Kommunikation.

Der Parndorfer ist auch überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit den Wahl-Kontrahenten funktionieren wird: „Da habe ich keine Bedenken. Wir haben jetzt auch schon die Cross-Landesmeisterschaften gemeinsam organisiert. Derzeit sind wir auch gerade dabei, den Plan für das kommende Jahr auf die Beine zu stellen, was Meisterschaften, Leichtathletik-Gala und wichtige Veranstaltungen betrifft. Dabei stehen wir in engem Kontakt mit den anderen Landesverbänden, speziell Wien und Niederösterreich. Die Basis für eine gute Zukunft ist eben die Kommunikation mit den Vereinen im Verband, den anderen Verbänden und den Dachverbänden. Darauf setzen wir.“