Erstellt am 20. Oktober 2012, 22:50

Knowle und Polasek erreichten Doppelfinale in Wien. Julian Knowle und Filip Polasek haben sich am späten Samstagabend für das Endspiel des Erste Bank Open in Wien qualifiziert.

Die als Nummer zwei gesetzte österreichisch-slowakische Paarung setzte sich gegen Jamie Murray/Andre Sa (GBR/BRA) mit 7:6(3),7:6(2) durch. Für Knowle ist es das insgesamt dritte Wien-Finale. 2006 und 2009 verlor er allerdings jeweils an der Seite von Jürgen Melzer. Das Duo trifft nun allerdings nicht auf die topgesetzten Österreicher Melzer/Alex Peya. Die beiden ÖTV-Davis-Cup-Spieler verpassten den Einzug ins Endspiel gegen die wenig bekannten Deutschen Andre Begemann/Martin Emmrich. Nach 80 Minuten mussten sie sich mit 6:4,3:6,8:10 beugen. "Wir haben sehr gut begonnen, haben es dann aber verabsäumt, den ersten Satz glatter zu gewinnen. Sie haben sehr genau aufgeschlagen. Ich habe sicher nicht so gut retourniert wie sonst", meinte Melzer.

"Ich habe sie gekannt und es war klar, dass es gefährlich ist. Sie riskieren viel, und es ist ihnen aufgegangen", meinte Peya, der zuletzt mit seinem brasilianischen Partner Bruno Soares die Titel in Kuala Lumpur und Tokio gewonnen hatte. Die gute Nachricht: "Er bleibt mir erhalten und ich ihm", meinte der Wiener mit Blick auf 2013. Schon in der kommenden Woche in Valencia spielt Peya wieder mit Soares.

"Ich passe gut mit ihm zusammen. Wir haben sehr gute Wochen in Asien gespielt. Im Tennis geht es manchmal schnell, ein Rädchen greift ins andere", suchte Peya nach einer Erklärung. Melzer fliegt am Sonntag ebenfalls nach Valencia, wo er in Runde eins auf Carlos Berlocq (ARG) trifft. "Für das Feld dort sicher ein Los, wo es mich schlimmer hätte treffen können, aber im Moment muss ich mir jedes Match erkämpfen." Melzer spielt erstmals in Valencia und kennt die Bedingungen dort nicht.