Erstellt am 03. Juni 2012, 15:27

Koller baut sein Team nur geringfügig um. In Österreichs Teamcamp steht zwischen den Länderspielen gegen die Ukraine (3:2) und Rumänien (Dienstag, 20.30 Uhr, Innsbruck) vor allem Regeneration auf dem Tagesprogramm.

Nach einem trainingsfreien Samstagnachmittag versammelten sich am Sonntag nur die Reservisten auf dem Rasen in Seefeld, bei den Stammspielern der Ukraine-Partie legten im Teamhotel die Physiotherapeuten Hand an. Bei der Nachmittagseinheit am Sonntag stieg Paul Scharner wieder ins Mannschaftstraining ein, bei Florian Klein ist die Oberschenkelblessur hingegen hartnäckiger. Teamchef Marcel Koller hat für die Rumänien-Partie bereits zwei personelle Umstellungen öffentlich bestätigt. Im Tor beginnt Christian Gratzei anstelle von Heinz Lindner, in der Innenverteidigung wird Aleksandar Dragovic zum Zug kommen.

Ein wildes Wechseln und Experimentieren schloss der Schweizer für den vorletzten Test vor dem Start der WM-Qualifikation aber aus. "Vielleicht schauen wir uns noch die eine oder andere Variante an, aber wir wollen schon auch aufs Ergebnis achten. Wir werden sicher nicht alles auf den Kopf stellen", stellte Koller klar.

Die Rumänen, bei denen Superstar Adrian Mutu aus disziplinären Gründen fehlt, dürften auch in Innsbruck auf eine kompakte Defensive mit Konterstößen setzen. Insofern wird sich die Partie von jener gegen die Ukrainer doch signifikant unterscheiden.

Koller betont stets, dass sich der Pool an Teamspielern weiter vergrößert hat. Durch die zahlreichen Ausfälle haben andere Kicker die Chance erhalten und diese auch genützt. So wie Markus Suttner, der gegen die Ukraine als Ersatz für den verletzten Christian Fuchs als linker Verteidiger eine tadellose Leistung ablieferte.

Gegen Rumänien dürfte der Austria-Spieler zu seinem dritten Ländermatch-Einsatz kommen. "Ich habe zweimal die Chance bekommen und zweimal solide gespielt. Damit habe ich mich für weitere Aufgaben empfohlen", zog Suttner zufrieden eine Zwischenbilanz.