Erstellt am 24. Oktober 2013, 20:20

Koller will sich bis nächste Woche entscheiden. Der auch von der Schweiz umworbene österreichische Fußball-Teamchef Marcel Koller will sich bis "spätestens Anfang nächster Woche" zu seiner Zukunft äußern.

Das erklärte Dino Lamberti, der Berater des Schweizers, am Donnerstag gegenüber der "Sportinformation Zürich". Indes bestätigte der eidgenössische Verband nach seiner Zentralvorstandssitzung am Donnerstag, dass es noch keine Einigung gebe.

Schon vor Beginn der Sitzung hatte der Verband freilich verlauten lassen, dass man nach dem Ende der Zusammenkunft noch keine Sicherheit haben werde.

In beiden Verbänden favorisierte Lösung

Koller, dessen Vertrag in Österreich nach der verpassten WM-Qualifikation mit Jahresende ausläuft, hat nicht nur ein Verlängerungsangebot des ÖFB vorliegen, sondern gilt auch im Schweizer Verband (SFV) als erklärter Favorit. Er soll nach der WM die Nachfolge von Star-Trainer Ottmar Hitzfeld antreten.

Koller bat um Bedenkzeit, die Schweizer gewährten diese. "An den von SFV-Seite klar formulierten Rahmenbedingungen wird sich innerhalb dieser Frist jedoch nichts ändern", erklärte Verbands-Chef Peter Gillieron. "Der Ball liegt nun bei Marcel Koller."Ähnliches hatte am Dienstag ÖFB-Präsident Leo Windtner erklärt: "Jetzt ist Marcel Koller am Zug. Das ist kein Lizitationsprozess."

Gespräche mit Eidgenossen noch nicht abgeschlossen

Lamberti erklärte, er stehe in ständigem Kontakt mit dem Schweizer Verband. Zur Chance, dass Koller in Kürze schon als Schweizer Trainer präsentiert werden könne, meinte er nur: "Die Basis ist da. Die Gespräche sind aber nicht abgeschlossen."

Offenbar geht es nur noch um Details und auch darum, dass sich Koller schwertut, sich von einem angefangenen Projekt in Österreich zu verabschieden. "Er hat dort ja etwas aufgebaut", betonte Lamberti.