Erstellt am 12. September 2012, 00:00

KOMMENTAR. Wenn ein Programm

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Philipp Hosiner entspringt dem Jahrgang 1989 – ein sportlich starker, wie sich der heute 23-jährige Eisenstädter und Ex-BNZ-Spieler erinnert. Trotzdem haben sich nicht viele Talente der damaligen Nachwuchs-Truppe nachhaltig durchgesetzt. Dominik Doleschal bei Mattersburg, Marcel Toth bei Horn in der Ersten Liga und Philipp Hosiner bei der Austria sind derzeit die einzigen burgenländischen „89er-Profis“ in den Bundesligen. Warum auch immer dieses Ergebnis so ausfällt: Für spätere Jahrgänge hat sich die Ausgangslage verbessert.

Längst hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Das gelebte Jungprofitum ist bei vielen Klubs Programm. Beispiel Mattersburg: Damals mussten die Burgenländer in den ersten Oberhaus-Jahren noch vermehrt routinierte Spieler holen, um den Bundesliga-Fortbestand auch zu sichern. Mittlerweile werden aufgrund der Möglichkeiten, die die Fußballakademie bietet und der nötigen nachhaltigen Wirtschaftlichkeit erfahrene Spieler selbst produziert und schon in frühen Kickerjahren bei den Großen eingebaut. Das wiederum gibt Sicherheit – den Vereinen und den jungen Spielern.

 

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