Erstellt am 18. Juli 2012, 00:00

Kühbauer ist ab sofort Neo-Rohrbrunner!. 1. KLASSE SÜD / Admira-Trainer Didi Kühbauer (41) ließ sich beim Klub von „Schutti“ Wagner (35) als Spieler anmelden.

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VON BERNHARD FENZ

Vorweg: Nur wenige Gegner des SV Rohrbrunn werden künftig auf den prominenten Neuzugang treffen, die Aktion ist halb Gag, halb Ernst. Rein theoretisch kann Didi Kühbauer aber ab sofort ständig für den Klub von Obmann Thomas „Schutti“ Wagner auflaufen: Der Ex-Profi bei Mattersburg, Wolfsburg, Real Sociedad, Rapid und Admira wurde schließlich als regulärer Kicker beim 1.-Klasse-Klub angemeldet.

Experte Kühbauer: „Der 

Dort, wo sein ehemaliger Mattersburger Mitspieler am und außerhalb des Platzes das Sagen hat, ist er ab sofort spielberechtigt – wenn es seine Zeit erlaubt. Die ist für den Trainer der Admira und Familienvater freilich begrenzt, das eine oder andere Mal könnte es sich im Lauf der neuen Saison aber schon ausgehen.

So oder so rannte bei den beiden ehemaligen grün-weißen Protagonisten im Vorfeld jedenfalls bereits mächtig der Schmäh. „Wir haben schon damals gesagt: Wenn ich fit bin und wieder einmal spiele, dann nur in Rohrbrunn. Der Verein hat Perspektiven, jetzt schießen wir ihn in die Landesliga“, ließ Didi Kühbauer wissen. Nachsatz: „Vielleicht holt Rohrbrunn ja auch noch den Köszegi Toni, dann passt das schon.“ Besagter Köszegi überlegt übrigens noch, wie er der BVZ verriet. „Bis zum Winter werde ich verfolgen, wie sich dort die Lage entwickelt – und dann entscheiden,“ so der langjährige Mattersburg-Goaleador. Hier ist das letzte Wort ohnehin noch nicht gesprochen. Wagners schmunzelnder Konter: „Wir holen ja nicht jeden …“ Auch zum Thema Kühbauer gab sich die ehemalige Nummer neun des SVM schlagfertig: „Ich habe ihm schon gesagt: Er ist der Sechser, der hinten alles abräumt, und ich bin vorne der Zehner.“ Na dann: Vielleicht geigen die beiden Ex-Profis tatsächlich Seite an Seite auf. Sehenswert wäre es allemal.

Didi Kühbauer (l.) und „Schutti“ Wagner kickten jahrelang Seite an Seite beim SV Mattersburg. Beim SV Rohrbrunn könnte es nun zu einem Comeback des Duos kommen.

BALDAUF