Erstellt am 02. September 2013, 16:30

Kühbauer neuer WAC-Trainer. Der WAC hat nach sieben Runden ohne Sieg und nur zwei Punkten in der Fußball-Bundesliga die Reißleine gezogen.

APA14426142 - 02092013 - MARIA ENZERSDORF - …STERREICH: ZU APA 0350 SI - Trainer Dietmar KŸhbauer wŠhrend einer Tipp3-Bundesliga-Begegnung zwischen FC Trenkwalder Admira und FK Austria Wien am 5. Mai 2012, in Maria Enzersdorf (ARCHIVBILD). Didi KŸhbauer soll der neue Trainer bei RZ Pellets WAC werden und wird bereits am Dienstag sein erstes Training in Wolfsberg leiten.c APA-FOTO: ANDREAS PESSENLEHNER  |  NOEN, ANDREAS PESSENLEHNER (APA)

Die Kärntner trennten sich am Montag von Coach Slobodan Grubor, der erst zu Beginn der Saison nach dem Abgang von Nenad Bjelica zur Wiener Austria vom Co-Trainer zum Chefcoach aufgestiegen war. Mit Dietmar Kühbauer hat das Liga-Schlusslicht bereits einen Nachfolger gefunden. Die Entlassung von Grubor hatte sich schon am Samstag nach der 1:4-Niederlage beim damaligen Vorletzten Sturm Graz angekündigt. "Es war mir eigentlich schon nach dem Spiel klar, dass es Konsequenzen geben muss, entweder durch die Installierung eines Sportdirektors oder die Entlassung des Trainers", sagte Präsident Dietmar Riegler. Am Montagnachmittag war die Kurzzeit-Ära von Grubor beim WAC dann beendet.

Den Ausschlag gab der schwache Auftritt in der UPC-Arena. "Man hat gesehen, dass die Mannschaft im Kopf nicht mehr frei war. Der Trainer hat nicht mehr rübergebracht, was die Mannschaft auf dem Feld bringen muss", analysierte Riegler.

Kühbauer ist der richtige Mann

Der Burgenländer Kühbauer passt für diesen Posten genau, hatte er doch auch in der vergangenen Saison mit Admira Wacker Mödling in der zweiten Saison nach dem Aufstieg den Klassenerhalt geschafft. "Er ist der richtige Mann. Er hat im letzten Jahr ähnliches miterlebt bei der Admira und gelernt, wie man damit umgeht", sagte Riegler über seinen Neo-Trainer.

"Ich habe nie ein Hehl daraus gemacht, dass ich wieder arbeiten will. Wir arbeiten jetzt daran, dass wir in der Liga bleiben", sagte Kühbauer dem "Kurier". Ziel sei es schon im Herbst, an die anderen heranzukommen und im Frühjahr darauf aufzubauen. Seinem ersten Pflichtspiel als WAC-Trainer, dem Duell mit seinem Ex-Club fiebert der Burgenländer entgegen. "Die Admira ist ein direkter Gegner im Kampf gegen den Abstieg. Wir könnten mit einem Sieg sogar den letzten Platz verlassen."

Kühbauer unterzeichnete bei den Wolfsbergern einen Vertrag bis Saisonende, der sich bei geschafftem Klassenerhalt automatisch verlängert. Ihm zur Seite steht mit Manfred Nastl jener Co-Trainer, mit dem er auch schon bei der Admira zusammengearbeitet hatte. Das erste Training leitet Kühbauer bereits am Dienstag.