Erstellt am 11. April 2012, 00:00

Kurz vor dem Klassenerhalt. DEUTSCHE BUNDESLIGA / Andreas Ivanschitz fegte mit seinen Mainzern den FC Köln vom Platz und hat nun gute Karten.

Mit dem 4:0-Heimsieg gegen Köln hat sich Andreas Ivanschitz mit seinen Mainzern fast aller Abstiegssorgen entledigt. Viel Zeit, um über das unglückliche 1:4 in Stuttgart nachzudenken, gab es da nicht.

„Unsere Niederlage beim VfB war nach der frühen Führung teilweise bitter, aber auch verdient“, haderte der Baumgartener.

Sechs-Punkte-Spiel ging  klar an die Mainzer

Vor dem Spiel gegen den zweiten Karnevalsverein meinte Ivanschitz: „Das ist ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel. Wir müssen daheim einen Sieg landen, um Köln weiter auf Distanz zu halten.“

„Ein Riesenschritt in  Richtung Klassenerhalt“

Mit diesem Heimerfolg halten die Mainzer nun bei 36 Punkten und festigten den elften Tabellenplatz. „Mit dem Dreipunkter konnten wir für Ruhe sorgen. Ein Vorsprung von sieben Punkten ist ein Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt“, meinte der Nationalspieler. In Sachen Aufstellung tappte Ivanschitz, wie auch der Rest des Kaders, einmal mehr im Dunkeln. Trainer Thomas Tuchel hatte schon in Stuttgart überrascht, als er Anthony Ujah von Beginn an einsetzte und Nico Müller nur auf der Tribüne saß. Und der Coach blieb seiner Linie treu und mischte die Mannschaft wieder ordentlich durch.

Erst nach einer Stunde  durfte Ivanschitz rein

Andi Ivanschitz fehlte diesmal in der Startformation und wurde erst in der 64. Minute für Mohammed Zidan eingewechselt. Stempel konnte der gebürtige Baumgartener dem Spiel zwar keinen mehr aufdrücken, doch dafür scheint der Klassenerhalt nun gesichert zu sein.