Erstellt am 25. Mai 2016, 00:14

von Patrick Bauer

Leitgeb: "Ich will eine gute Basis übergeben". Trendwende in Oberwart: Michael Leitgeb, der sein Amt als Obmann abgeben wollte, bleibt doch das Oberhaupt.

Da schien alles klar. Bei der Pressekonferenz im Winter schien die Zukunft in Oberwart geklärt: Thomas Horvath (l.) hätte das Amt von Michi Leitgeb übernehmen sollen. Das ist wegen diverser Dinge vorerst hinfällig.  |  NOEN, BVZ

Die Lage beim SV Oberwart bleibt angespannt. Zum einen sportlich, wo man weiter um die Zugehörigkeit der Ostliga kämpft und am vorletzten Spieltag, ohne die drei Kroaten Jurica Pranjic, Zvonimir Ziger und Pejo Pejic, die alle gesperrt fehlen, die starken Amstettener empfängt und auf der anderen Seite auch wirtschaftlich, denn auf Rosen ist der Traditionsklub nicht gebettet, was nicht zuletzt die Kicker veranlasste einen „Trainingsboykott“ durchzuziehen, um ein Zeichen zu setzen und auf die Situation aufmerksam zu machen.

Leitgeb: „Ich will das Minus reduzieren“

Dabei war im Winter alles auf Schiene: Ein Sponsor sprang zwar ab, aber deshalb reduzierte man den Kader und nahm auch eine Rückkehr in die BVZ Burgenlandliga in Kauf. So wies man in einer eigens einberufenen Pressekonferenz auf die Generalversammlung, die am 4. Juni stattfinden hätte sollen und wegen des Testspieles der österreichischen Nationalmannschaft nun auf Donnerstag, 9. Juni, verschoben wurde, hin, wo der Obmann-Wechsel von Michael Leitgeb auf Thomas Horvath erfolgen hätte sollen.

Das ist (vorerst) Geschichte, weil sich die finanzielle Situation eher verschlimmerte, sagte Obmann Michael Leitgeb zur BVZ: „Ich bleibe Obmann und will schauen, dass wir das Minus in naher Zukunft reduzieren können.“

Ein Umschwung, den Leitgeb auch weiter ausführte: „Ich will dem neuen Oberhaupt eine gute und gescheite Basis übergeben.“ Zeitlich begrenzt sei diese Umkehr nicht. Leitgeb: „Ich will einfach nichts hinterlassen.