Erstellt am 13. April 2012, 16:54

Letztes großes Wiener Derby der Saison. Das 300. große Wiener Derby war ein Graus, die neuerliche Auflage des Klassikers zwischen Austria und Rapid Wien am kommenden Sonntag kann nur besser werden.

Bereits am Samstag empfängt die Admira Wacker Innsbruck, Kapfenberg muss in Wiener Neustadt gewinnen und Sturms Post-Foda-Ära beginnt mit dem Spiel gegen Salzburg. Ried empfängt Mattersburg.

Schon jetzt dürfte feststehen, dass das 301. Derby am Sonntag (16.00 Uhr) besser als die vorangegangene Jubiläumsausgabe wird. Denn das 0:0 am 18. Februar im Happel-Stadion ging als einer der größten Langweiler in die Derby-Geschichte ein. Die Trainer Ivica Vastic und Peter Schöttel kündigten auf jeden Fall an, am Sonntag auf Sieg spielen zu wollen. Schließlich geht es für die Wiener Großclubs in der 30. von 36 Runden nicht nur ums Absichern eines Europacup-Platzes, sondern auch um das Wahren der Titelchance.

Dem Kapfenberger SV helfen im Kampf gegen den Abstieg aus der Bundesliga nur noch Erfolge. Zwölf Zähler liegt das Schlusslicht aus der Obersteiermark vor den letzten sieben Saisonrunden hinter dem Neunten Wiener Neustadt. Die Niederösterreicher sind auch kommender Gegner der Kapfenberger. Am Samstag (16.00 Uhr) wäre ein Auswärtssieg für die Elf von Trainer Thomas von Heesen damit doppelt wichtig.

Für Thomas Kristl könnte die Aufgabe leichter sein. In seinem ersten Spiel als Interimscoach von Sturm Graz muss der Deutsche am Samstag (18.30 Uhr) im Heimspiel gegen den seit sieben Runden ungeschlagenen Spitzenreiter Salzburg bestehen. Nach einer turbulenten Woche mit der Beurlaubung von Meistertrainer Franco Foda ist Sturm dabei fast schon zum Siegen verdammt.

Das Duell zwischen dem Fünften Admira und dem Siebenten Wacker Innsbruck wird am Samstag (18.30 Uhr) für beide Clubs zu einer richtungsweisenden Partie. Der Sieger mischt weiterhin im Rennen um einen Europacup-Startplatz mit, der Verlierer muss sich wohl schon sechs Runden vor Schluss auf eine Endplatzierung im Niemandsland der Tabelle gefasst machen.

Die SV Ried kämpft an doppelter Front um den neuerlichen Einzug ins internationale Geschäft. Im Cup steht der Titelverteidiger im Halbfinale und auch in der Liga sind die Innviertler als Vierter noch voll im Rennen. Am Samstag (18.30 Uhr) empfängt die Mannschaft von Interimstrainer Gerhard Schweitzer mit dem SV Mattersburg einen im Frühjahr stark verbessert auftretenden Nachzügler.