Erstellt am 17. Juni 2011, 14:49

Lösbare Aufgabe für ÖTV-Asse zum Wimbledon-Auftakt. Durchaus bezwingbare Erstrunden-Gegner für Österreichs fünf fix qualifizierte Spieler hat die Wimbledon-Auslosung am Freitag gebracht.

Durchaus bezwingbare Erstrunden-Gegner für Österreichs fünf fix qualifizierte Spieler hat die Wimbledon-Auslosung am Freitag gebracht. Der als Nummer elf gesetzte Jürgen Melzer, der im Vorjahr erst im Achtelfinale ausgeschieden und im Doppel Titelverteidiger ist, bekommt es zum Auftakt mit dem Kolumbianer Alejandro Falla zu tun. Im bisher einzigen Duell mit Falla hatte Melzer glatt gewonnen.

Sollte Melzer einen ähnlichen Lauf wie im Vorjahr hinlegen, trifft der 30-jährige Niederösterreicher bei programmgemäßem Verlauf im Achtelfinale auf den als Nummer 5 gesetzten Schweden Robin Söderling. Sollte der French-Open-Halbfinalist des Vorjahres auch die Hürde Söderling nehmen, bekäme es Melzer im Viertelfinale mit dem als Nummer zwei gesetzten Serben Novak Djokovic zu tun.

Auch Österreichs zweiter Top-100-Mann muss sich zumindest über seinen Erstrundengegner nicht beklagen. Andreas Haider-Maurer trifft erstmals auf den Franzosen Florent Serra, der als 128. im Ranking 45 Plätze hinter dem 24-jährigen Niederösterreicher liegt.

Das ÖTV-Damentrio hat es in Anbetracht der weit schlimmeren Möglichkeiten auch sehr gut erwischt: Österreichs aktuell einzige Top-100-Spielerin, Tamira Paszek, trifft in der ersten Runde auf die Japanerin Ayumi Morita, die aktuelle Nummer 42 der Welt. Vom Ranking her mag die 20-jährige Vorarlbergerin zwar als Außenseiterin gelten, allerdings hat sich Paszek zuletzt schon sehr gut auf ihrem Lieblingsbelag eingespielt.

Überwindet Sybille Bammer ihre sicherlich fehlende Matchpraxis bei ihrem wohl letzten Grand-Slam-Turnier, dann hat sie gegen die Rumänin Monica Niculescu zumindest eine gute Chance und auch Patricia Mayr-Achleitner darf sich über ihre kanadische Erstrunden-Gegnerin Rebecca Marino nicht beklagen. Dennoch ist die Tirolerin gegen die Nummer 44 aus Vancouver Außenseiterin. Mögliche Verstärkung könnte das ÖTV-Quintett noch durch Martin Fischer erhalten. Der Vorarlberger spielte Freitagnachmittag sein Drittrunden-Spiel in der Qualifikation.