Erstellt am 09. Juli 2015, 10:54

von Bernhard Fenz

Mattersburg: Es gab drei Optionen. SVM-Boss Martin Pucher ist mit den Transfers zufrieden – trotz des bis zuletzt offenen Themas „Innenverteidigung“.

Trainingsalltag: Legionär Jano (l.), Youngster Julius Ertlthaler und Co. bei der Arbeit. Foto: Bernhard Fenz  |  NOEN, Bernhard Fenz
Florian Templ und Mario Grgic sind Fußballer nach dem Geschmack von Martin Pucher: „Extrem bodenständig und mit der Erde verbunden, hungrig und willens, voll mitzuziehen“, so der Präsident von Bundesliga-Aufsteiger SV Mattersburg über die beiden Neuzugänge.

Im Lauf der Saison schon positiv aufgefallen

Einzig die Position des Innenverteidigers ist noch vakant. Die Verhandlungen mit dem 24-jährigen polnischen Legionär Pawel Baranowski, der als Gastspieler zwei Testmatches absolvierte, zerschlugen sich nämlich.

Drei Optionen gab es hier, was die Position des zentralen Verteidigers betraf. Pucher bestätigte  BVZ-Informationen, wonach auch St. Pöltens Michael Huber (25, der Südburgenländer kickte davor bei Hartberg, Parndorf und Stegersbach) im Fokus stand. „Er ist uns so wie Templ oder Grgic im Lauf der Saison schon positiv aufgefallen.“

Weil er laut dem Mattersburg-Oberhaupt aber bereits einen Vorvertrag zur Verlängerung bei St. Pölten unterschrieben hatte, war das Thema dann vom Tisch. „Die Gespräche waren trotzdem in Ordnung.“
Die dritte Personal-Option für die Defensive wäre, wie Pucher klarstellte, übrigens so wie Baranowski ein Legionär gewesen.

Rein sportlich geht es für die Mannschaft von Trainer Ivo Vastic am Freitag um 18 Uhr mit dem Test in Kapfenberg gegen Dukla Prag weiter, nachdem Dnjepropetrowsk das Trainingslager in Österreich absagte und der geplante Spieltermin in Bad Erlach ins Wasser fiel.

Franz Lederer, Sportlicher Leiter: „Dukla trainiert in Hinterstoder, daher haben wir uns örtlich quasi in der Mitte getroffen. Kapfenberg ist uns entgegengekommen.“