Erstellt am 19. April 2013, 11:58

Mattersburg muss zu sieglosen Grazern. Sturm Graz peilt in der 30. Fußball-Bundesliga-Runde den ersten Sieg nach drei erfolglosen Versuchen an. Ausgerechnet gegen den SV Mattersburg soll im Heimspiel am Samstag (16.00 Uhr) die Durststrecke beendet werden.

 |  NOEN, Collage Bruckmüller
Die jüngsten Ergebnisse sprechen aber sicherlich nicht gerade für die Steirer: In den vergangenen elf Meisterschaftspartien glückten dem Tabellenvierten nur zwei volle Erfolge, gegen die Elf von Langzeittrainer Franz Lederer ist man in dieser Saison überhaupt noch sieglos.

Trainer Peter Hyballa wünscht sich eine Ende dieser Serie. "Gegen Mattersburg hatten wir immer enge Spiele, scheinbar tun wir uns gegen solche Mannschaften schwer. Aber wir haben uns zuletzt gut präsentiert und wollen gewinnen", sagte der Deutsche, dessen Truppe nur eines ihrer jüngsten fünf Matches vor eigenem Publikum für sich entschieden hat. Optimismus schöpft der Coach aus dem starken Auftritt am Sonntag beim 1:1 gegen den überlegenen Spitzenreiter Austria.

Auch die Mattersburger zeigten zuletzt einen Aufwärtstrend - trotzdem standen sie bei der 1:2-Heimniederlage gegen Red Bull Salzburg am Ende mit leeren Händen da. "Das war schon enttäuschend, weil wir den Meister 70 Minuten lang am Rand einer Niederlage hatten. Wir müssen eben unsere Marschroute immer 90 Minuten lang durchziehen", so die Erkenntnis von Trainer Lederer.

Die Stärke der Grazer ist laut dem SVM-Coach nur schwer einzuschätzen. "Sie sind in dieser Saison ein bisschen wie eine Wundertüte, bei ihnen ist immer alles möglich. Doch entscheidend wird ohnehin sein, wie wir agieren." Lederers Mannschaft ist in Graz seit 13 Spielen ohne vollen Erfolg, in den vergangenen 24 Duellen mit den "Blackies" gelang nur ein Dreipunkter. Außerdem ist das Team mit nur einem Sieg in 15 Partien in der Fremde die schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga und wartet schon seit sechs Runden auf einen Sieg.

Nicht zuletzt aus diesem Grund befinden sich die Mattersburger im Abstiegskampf. Zwar beträgt der Vorsprung des Tabellenachten auf Schlusslicht Wacker Innsbruck vier Punkte, in Sicherheit wiegt sich Lederer allerdings nicht. "Es sind noch 21 Punkte zu vergeben, da kann noch viel passieren."