Erstellt am 08. März 2013, 15:43

Mattersburg setzt Rapid unter Druck. Nach zuletzt frustrierenden Ergebnissen zählt für Rapid Wien am Samstag (18.30 Uhr) im Bundesliga-Heimspiel gegen Mattersburg nur ein Sieg.

Schon um 16.00 Uhr empfängt Schlusslicht Wr. Neustadt Tabellenführer Austria Wien. Ebenfalls gegen den Abstieg kämpft die Admira im Duell mit dem WAC, Ried empfängt Sturm (beide 18.00 Uhr). Am Sonntag steigt am Tivoli das West-Derby Innsbruck gegen Salzburg.

Bei einem neuerlichen Punkteverlust der mit zwei Zählern aus vier Partien gestarteten Hütteldorfer könnte die Situation ähnlich eskalieren wie im Herbst - damals wurden die Grün-Weißen durch wochenlange massive Fan-Proteste in Atem gehalten. "Jetzt ist es hoch an der Zeit, dass wir zu siegen beginnen, das ist allen bewusst", erklärte Trainer Peter Schöttel. Mattersburg-Trainer Franz Lederer interessiert das aktuelle Krisengerede nicht. "Mich interessiert die Situation von Rapid nicht, wir dürfen uns davon auch nicht beeinflussen lassen, sondern müssen auf uns selbst schauen", meinte der Coach und verlangte von seinen Kickern "Laufbereitschaft und taktische Disziplin".

Wiener Neustadt bekommt es am Samstag (16.00 Uhr) in der 25. Runde der Bundesliga mit einem scheinbar übermächtigen Gegner zu tun. Das Schlusslicht aus Niederösterreich empfängt den souveränen Tabellenführer Austria Wien, der zuletzt sechs Mal en suite gewann, drei Mal so viele Zähler auf dem Konto hat, sich gegen "Kleine" bisher keine Stolperer leistete und auswärts besser als zuhause ist.

Nach dem 2:1-Erfolg bei Sturm Graz verspürt Admira Wacker wieder Aufwind. Am Samstag (18.30 Uhr) empfangen die abstiegsgefährdeten Niederösterreicher, die punktegleich mit Schlusslicht Wr. Neustadt sind, allerdings Favoritenschreck WAC, der zuletzt innerhalb von vier Tagen zu Hause Rapid besiegte und Salzburg ein Remis abrang.

Beim Duell SV Ried gegen Sturm Graz am Samstag (18.30 Uhr) in der 25. Runde der Fußball-Bundesliga treffen zwei durch sechs Punkte getrennte Tabellennachbarn (Platz 5 respektive 4) aufeinander, die zuletzt schwächelten. Während Ried-Coach Michael Angerschmid den Gegner "niederfighten" will, forderte der in die Kritik geratene Sturm-Coach Peter Hyballa von seinem Team volle Konzentration.

Das Thema Titelverteidigung hat man in Salzburg zumindest offiziell ad acta gelegt. "Wir müssen uns jetzt auf die Sachen konzentrieren, die wir selbst in der Hand haben. Und das ist, Platz zwei abzusichern", erklärte Trainer Roger Schmidt vor dem Spiel der 25. Runde der Bundesliga in Innsbruck am Sonntag (16.00 Uhr). Für die Tiroler ist das Duell mit dem klaren Favoriten ebenso wichtig.