Erstellt am 28. Mai 2014, 09:16

von Bernhard Fenz

Mattersburg verschnaufte. Erste Liga | Nach dem fixierten Klassenerhalt wurde kurz pausiert. Noch in dieser Woche fallen aber erste Personalentscheidungen.

 |  NOEN, BVZ
Der 2:1-Erfolg in Altach, eine sehr starke Leistung sowie der Klassenerhalt haben in Mattersburg zuletzt für einen versöhnlichen Abschluss gesorgt.

Präsident nahm Auszeit, am Kader wird gebastelt

Nicht nur Trainer Ivo Vastic zeigte sich erleichtert: „Die Art und Weise war in der letzten Runde sehr diszipliniert und reif.“ Keine Relegation, auch im nächsten Jahr ganz sicher in einer Profiliga vertreten, das alles sorgt dieser Tage für Ruhe und Ordnung nach dem turbulenten Saison-Finish.

Darum gönnte sich auch Präsident Martin Pucher eine kurze Auszeit. „Man kann es mir zubilligen, dass ich seit Freitag, 20 Uhr, ein paar Tage meinen Frieden haben wollte.“ Natürlich.

Es geht ohnehin im rasanten Tempo weiter. Noch diese Woche wird sich entscheiden, welche Optionen bei Profis, deren Verträge enden, gezogen werden – und welche nicht. „Vier, fünf Spieler werden uns verlassen.“ Gleichzeitig sollen zwar nicht so viele neue Akteure verpflichtet werden, die eine oder andere qualitativ sinnvolle Verstärkung wird aber folgen.

Vastic bleibt Mattersburg-Trainer

Dieses Thema folgt jedoch erst, vorerst wird der aktuelle Kader entsprechend adaptiert. Bereits entschieden ist die Trainerfrage: Wie der SV Mattersburg am Mittwoch bekanntgab, wurde der auf ein halbes Jahr befristete Vertrag mit Ivica Vastic verlängert. Der Ex-Teamspieler wird somit auch weiter die sportlichen Geschicke beim Bundesliga-Absteiger lenken. Bereits im Vorfeld hatte Vastic klargestellt, sehr gerne mit der Mannschaft weiterarbeiten zu wollen. Dass diesem Wunsch entsprochen wird, ist nun auch seitens des SVM offiziell bestätigt worden.

Weitere Personalentscheidungen am Spielersektor werden folgen, soll doch für die neue Saison eine schlagkräftige Mannschaft zusammengestellt werden. 

Hoffnung auf Besserung der Verletztensituation

Denn früher oder später will Grün-Weiß wieder in eine sportlich rosigere Zukunft eintauchen. Das hofft Pucher: „Die Mannschaft hat im Lauf des Frühjahrs phasenweise die richtigen Schlüsse gezogen, daher lasse ich nicht alles schlechtreden. Fakt ist aber auch, dass insgesamt für Zufriedenheit kein Platz ist.“

Was sich der Klubboss für die nächste Saison primär wünscht? „Die Verletzten, die uns nun schon seit rund zwei Jahren begleiten, kann kein Verein ersetzen. Ich hoffe doch, dass sich in dieser Hinsicht das Blatt wendet.“