Erstellt am 12. November 2015, 04:58

von Bernhard Fenz

Mattersburgs ernüchternde Pause. Nach der 1:2-Niederlage in Wolfsberg wird in Mattersburg nur das Cup-Heimspiel gegen St. Pölten gefeiert.

Punkteflaute: Nach der 1:2-Niederlage daheim gegen die Austria (Bild) mussten die Profis des SV Mattersburg (Kapitän Patrick Farkas, Manuel Prietl, Co-Trainer Markus Karner, Nedeljko Malic, v.l.) auch aus Wolfsberg mit einer 1:2-Niederlage im Gepäck heimreisen. Foto: Martin Ivansich  |  NOEN, Martin Ivansich
Wer zum ersten Mal seit 2006 wieder ein ÖFB-Cup-Match im Pappelstadion zugelost bekommt, darf sich zurecht über diesen Umstand freuen. Also nahmen die Verantwortlichen der Grün-Weißen das geloste Viertelfinal-Duell gegen den SKN St. Pölten wohlwollend zur Kenntnis.

Das letzte Mal wurde daheim ebenfalls in der Runde der letzten Acht, aber eben vor neun Jahren (am 4. April 2006) beim 1:0 gegen Rapid Wien in Mattersburg pokalmäßig gekickt. Dazwischen liegen mittlerweile 26 Auswärtsspiele, exklusive zweier Finalduelle in Wien.

„Kommt uns gelegen, jetzt nicht zu spielen“

Abgesehen vom Heimspiel-Umstand ist Erstligist St. Pölten auch vom Papier her das beste Los. Trotzdem schränkt Trainer Ivo Vastic ein: „Jede Mannschaft ist gut, die unter den letzten Acht steht. Wir werden St. Pölten nicht unterschätzen.“

In der Bundesliga wiederum ist nach der 1:2-Pleite in Wolfsberg nun aufgrund des Länderspiels gegen die Schweiz eine Pause angesagt, erst am 21. November geht es gegen Rapid weiter. Für Vastic kein Drama, denn: „Die Pause kommt uns insofern gelegen, als wir den einen oder anderen kränkelnden Spieler bis dahin wieder fitbekommen können.“

So machte Florian Templ zuletzt Fieber zu schaffen, auch Michi Perlak war nach seiner überstandenen Infektion laut Vastic „noch nicht der Alte“.