Erstellt am 11. Januar 2012, 00:00

meiner Hand“. an Grödig ausgeliehen – seine weitere Zukunft ist noch offen.

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VON PHILIPP FRANK

Während seines Weihnachtsurlaubs zog Mattersburgs Grödig-Leihgabe Thomas Salamon Resümee über seine Herbstsaison beim Erste-Liga-Verein. Im Juli wechselte der gebürtige Stötteraner nach Salzburg, seine Bilanz nach 21 Spielen: „Für mich ist wichtig, dass ich wieder viel Spielzeit bekomme. Ich stand 1885 Spielminuten am Platz, war somit der Dauerbrenner der Mannschaft und habe zwei Tore erzielt und sechs Vorlagen gegeben.“

Trainer Heimo Pfeifenberger baut sichtlich auf den 22-Jährigen. „Der Coach ist ein Supertyp. Auch die Kollegen sind cool. Ich bereue den Wechsel nicht – auch wenn es vielleicht ein Schritt zurück war, aber hier bekomme ich die nötige Sicherheit, die Praxis und den Rhythmus, den ich brauche.“

„Wir wissen,  worum’s geht“

Für die restliche 15 Spiele hat sich Salamon einiges vorgenommen: „Ich möchte weiterhin gute Leistungen bringen, mein Torkonto erhöhen und mehr Assists geben.“ Das Mannschaftsziel ist noch höher gesteckt. „Wir sind im Herbst hinter den Erwartungen geblieben. Von dem Spielermaterial her müssten wir schon weiter oben in der Tabelle stehen. Unser Sportlicher Leiter ist sehr impulsiv und fordert im Frühjahr eine Steigerung. Aber auch wir Kicker wissen, worum es geht“, stellte der Wahl-Mattersburger klar.

Ob er nach der Saison wieder zu seinem Stammverein, dem SV Mattersburg, zurückkehren wird, steht allerdings noch in den Sternen. „Ich bin bis zum Saisonende an Grödig ausgeliehen. Der SVM hat bis 30. April Zeit, die Option auf eine Vertragsverlängerung zu ziehen – wenn nicht, bin ich ablösefrei. Mein Ziel ist, in der Bundesliga zu spielen – ob in Mattersburg oder woanders, liegt nicht nur in meiner Hand.“

Salamon könnte sich aber auch noch vorstellen, eine weitere Saison in der Erste Liga zu bleiben. „Der Thomas ist jung und hat die Zukunft noch vor sich. Im Sommer hatte er auch ein Angebot von einem anderen Bundesligisten – aber die Mattersburger ließen ihn nicht in die gleiche Liga wechseln“, so sein Berater Uli Blümig. Der 22-Jährige verbringt fast jedes Wochenende daheim und verfolgt so gut wie alle Spiele seiner ehemaligen Arbeitskollegen. „Ich habe eine Wohnung in Grödig und eine in Mattersburg – dort wohne ich mit meiner Freundin zusammen“, so der Linksfuß. Ab Montag steht „Sala“ wieder auf dem Trainingsplatz in Grödig. Da bittet Trainer Pfeifenberger zum Vorbereitungsstart.

Julian Salamon will in  die Erste Liga

Wenn er in die Heimat kommt, steht natürlich immer ein Familienbesuch am Programm. Mit seinem Bruder Julian hat er fast täglich Kontakt. Der 20-Jährige ist auch kein Unbekannter im burgenländischen Fußball – er kickt seit Sommer bei Ostligist Parndorf. Ein Seitenbandeinriss im Knie zwang ihn im Herbst aber zu einer Zwangspause von zwei Monaten. „Ich habe nur vier Spiele absolviert, aber jetzt bin ich wieder fit und werde die Vorbereitung voll mitmachen“, gibt sich Julian Salamon kämpferisch. In der Rückrunde möchte der Stürmer voll angreifen. „Wir liegen nur drei Punkte hinter Horn zurück. Mein nächstes Ziel ist die Erste Liga – es wäre toll, wenn mir dieser Schritt mit Parndorf gelingen würde.“

Thomas Salamon (l.) mit seinem Bruder

 Julian.FRANK