Erstellt am 20. Mai 2014, 23:21

von Bernhard Fenz

Meisterfeier verschoben. Die Parndorf Amateure verabsäumten es vier Runden vor Schluss beim Nachtragsspiel am Dienstagabend den Meistertitel auch rein rechnerisch zu fixieren. Ausgerechnet der erste Verfolger Marz siegte mit 1:0.

Trainer Richard Slezak und die Parndorf Amateure können trotz einer 0:1-Niederlage in Marz entspannt dem nächsten Spiel entgegenblicken. Am Samstag soll gegen Güssing der Meitertitel in der BVZ Burgenlandliga fixiert werden.  |  NOEN, Bernhard Fenz
In der Praxis zweifelt zwar schon seit Wochen niemand daran, dass die Amateure des SC/ESV neuer Meister der BVZ Burgenlandliga werden, rein rechnerisch hätte die Mannschaft von Richard Slezak aber die Chance gehabt, am Dienstag mit einem Sieg (oder zumindest einem Punkt) beim Tabellenzweiten Marz den Titel bereits in Runde 26 unter Dach und Fach zu bringen. Durch ein frühes Tor von Mirza Sejmenovic in Minute sechs konnte die Mannschaft von Trainer Josef Kühbauer aber drei Punkte fixieren und hält nun bei 50 Zählern. Der Abstand auf den Tabellenführer (61) beträgt somit "nur" noch elf Punkte.

Doppelte Feier in Parndorf?

Die nächste Chance auf knallende Sektkorken gibt es am Samstag, wenn der SV Güssing zu Gast im Heidebodenstadion ist. Mit etwas Glück könnte der Burgenlandliga-Leader an diesem Tag nicht nur den Titel, sondern auch den Aufstieg in die Regionalliga Ost feiern. Warum? Am Freitag empfängt die Erste-Liga-Mannschaft des SC/ESV in der letzten Runde Austria Lustenau. Kann die Elf von Paul Hafner im Fernduell gegen den Relegationsplatz - aktuell liegen die Nordburgenländer drei Punkte zurück am ominösen neunten Rang - noch den SV Mattersburg überholen, hätte die "Einsertruppe" vorzeitig den Klassenerhalt geschafft. Dann könnten die Amateure auch aufsteigen - im Fall eines Abstiegs aus der Ersten Liga müsste der Burgenlandliga-Meister dem nächstgereihten Klub für den Gang in die Ostliga den Vortritt lassen. Deshalb bleibt auch der Kampf um Platz zwei zwischen Marz (50) und dem SC Neusiedl am See (48) weiter hochbrisant.

Sigleß vor dem Abstieg in die 2. Liga Mitte

Bei den weiteren Nachtragsspielen kassierte Schlusslicht Sigleß eine bittere 1:2-Heimpleite gegen Horitschon. Für die Elf von Coach Norbert Barisits scheinen langsam, aber doch, die Lichter in der höchsten Liga des Landes auszugehen - das Team aus dem Bezirk Mattersburg bleibt mit 20 Punkten Letzter. Der ASK Baumgarten hat sich hingegen dank eines 1:0-Siegs bei St. Georgen als Sechster mit 37 Punkten im MIttelfeld festsetzen können.

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