Erstellt am 11. April 2012, 00:00

Nach Oster-Sturm nun auf Beutezug. TIPP3 BUNDESLIGA / Nach der Sturm-Flut im Pappelstadion wartet nun die nächste Hürde: die Wikinger aus Ried!

Adnan Mravac übernahm von Michi Mörz die Kapitänsbinde.  |  NOEN
x  |  NOEN

VON PHILIPP FRANK

Seit dem 9. Dezember 2006 hat der SV Mattersburg nicht mehr gegen Sturm Graz gewinnen können. Auch am Ostersonntag änderte sich das nicht und die Burgenländer – ohne den gesperrten Ilco Naumoski – blieben ziemlich farblos und verpassten so den Anschluss an das Mittelfeld. Nach dem Innsbruck-Patzer in Salzburg ließen sich auch die Burgenländer von Sturm Graz zwei Eier ins Osternest legen.

„Die letzte Courage und  Direktheit haben gefehlt“

„Wir haben ein Spiel abgeliefert, das an den Frühherbst erinnerte. So will ich meine Mannschaft nicht sehen. Wir waren emotionslos, haben Sturm phasenweise nur zugeschaut und nur reagiert. Die letzte Courage und Direktheit haben gefehlt. Da muss man auch einmal sein Herz in die Hand nehmen. Wir haben es in keiner Phase geschafft, Sturm unter Druck zu setzen. Dass sich der Schiedsrichter unserer Leistung angepasst hat, gehört dazu“, erklärte ein unzufriedener SVM-Trainer Franz Lederer nach dem Abpfiff. Referee Hameter übersah beim Führungstreffer ein klares Abseits der Gäste, Lederer wollte sich aber nicht auf den Unparteiischen ausreden.

Mit Ilco Naumoski gegen  die heimstarken Rieder

Auch Pechvogel Thorsten Röcher musste nach dem Spiel anerkennen: „Wir haben zwar alles versucht, aber es wollte einfach nicht sein. Nach dem 0:2 habe ich eine Großchance vergeben – das darf natürlich auch nicht passieren.“

Nach der dürftigen Offensivleistung ist nun in Ried eine ordentliche Steigerung notwendig. Goalgetter und Leithammel Ilco Naumoski ist nach seiner Gelbsperre wieder einsatzbereit und brennt auf seinen Einsatz. Die Innviertler kassierten zuletzt eine bittere 0:1-Heimschlappe gegen die Wiener Austria und wollen die verlorenen Punkte nun gegen die Grün-Weißen wieder zurückholen.