Erstellt am 14. Dezember 2010, 20:01

Naumoski von Bundesliga-Strafsenat für drei Spiele gesperrt. Der Strafsenat der Fußball-Bundesliga hat Mattersburgs Stürmer Ilco Naumoski am Dienstagabend wegen Unsportlichkeit für drei Pflichtspiele gesperrt.

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Das "Enfant terrible" der Burgenländer war bezichtigt worden, den Zeugwart des SC Wiener Neustadt, Harald Ertl, nach dem 0:1 in Wiener Neustadt am 4. Dezember ins Gesicht geschlagen zu haben. Mattersburg nahm die Entscheidung an.

Vor dem Senat unter Vorsitz von Manfred Luczensky stand Aussage gegen Aussage. Dementsprechend schwer sei die Urteilsfindung gewesen. "Aufgrund der teilweise widersprüchlichen Zeugenaussagen konnte nicht mit Sicherheit gestellt werden, dass Ilco Naumoski tatsächlich einen Faustschlag gegen SC Magna Wr. Neustadts Zeugwart gesetzt hat", begründet Luczensky die Entscheidung. "Da der Spieler aber selbst zugab, dass er Harald Ertl berührt hat, musste eine Strafe verhängt werden."

Das Verfahren gegen Naumoski war zunächst vertagt worden, weil Ertl aufgrund eines Krankenstands nicht erscheinen konnte. Nach der neuerlichen Einvernahme der Beteiligten wurde nun das Urteil gefällt. Dieses wird vom Vorletzen der Bundesliga nicht angefochten. "Ein Einspruch wird nicht erhoben. Naumoski ist für das bestraft worden, was er gemacht hat", meinte Manager Ernst Simmel.