Erstellt am 26. Februar 2015, 06:05

von Martin Ivansich

Hosiner: „Das Schlimmste ist vorbei“. Der Frankreich-Legionär hat seine Operation des Nierentumors gut überstanden – am 9. März geht es nach Deutschland.

Philipp Hosiner mit seinem Hund Leo, der ihn seit seinem Wechsel nach Rennes begleitet. Foto: Privat  |  NOEN, Privat

Am Montag wurden Philipp Hosiner die Klammern nach seiner Nierentumor-Operation entfernt, ein weiterer Schritt in Richtung Normalität - BVZ.at hatte berichtet:



„Das Schlimmste ist einmal vorbei“, so der 25-Jährige, der im Alltag derzeit noch etwas eingeschränkt ist: „Ich habe noch Schmerzen, vor allem beim Schlafen. Beim Gehen bin ich noch etwas langsam, es wird aber von Tag zu Tag besser. Am schlimmsten waren die ersten beiden Tage nach der Operation.“

Am Freitag mit Reha gestartet

Der erste Schock nach der Diagnose im Zuge des Medizinchecks vor dem Wechsel zum 1. FC Köln ist aber verdaut, der Blick für den Legionär von Stades Rennes längst nach vorne gerichtet. Auch wenn er noch auf das Ergebnis der Typisierung des Nierentumors wartet. „Das ist natürlich auch eine gewisse Belastung für mich.“

Am Freitag startete der Eisenstädter mit der Reha in Wien. Zwei bis drei Termine pro Woche absolviert der Profi dort und wird bis 9. März zwischen Eisenstadt und Wien pendeln, ehe es nach Karlsruhe geht.

Dort wird er mit Mike Steverding – Physiotherapeut des Nationalteams – das Programm fortsetzen. Hosiner: „Mein Ziel ist es, so schnell wie möglich fit zu werden, am liebsten zu Beginn der neuen Saison.“