Erstellt am 30. Juli 2013, 12:03

ÖBV-Team als Favorit in erste Phase der EM-Qualifikation. Österreichs Basketball-Herren gehen als Favorit in die erste Phase der Vorqualifikation zur EM 2015, die am Donnerstag (Multiversum Schwechat, 20.20 Uhr, ORF Sport + live) mit dem Heimspiel gegen Luxemburg beginnt.

Foto: Pictorial / M. Filippovits  |  NOEN, Pictorial / M. Filippovits
Daran können auch sechs Niederlagen in sieben Testspielen nichts ändern, sind das Team aus dem Großherzogtum ebenso wie Dänemark und auch die Schweiz doch deutlich unter Vorbereitungsgegner wie u.a. Montenegro, Bulgarien und Estland zu stellen.

In den sechs Partien der Gruppe C geht es für die ÖBV-Herren um nichts anderes als um Platz eins, was die Teilnahme am Play-off bedeuten würde. Die Sieger der vier Pools erreichen das Semifinale, der Gewinner des folgenden Finales (jeweils Hin- und Rückspiel) löst vorzeitig das Ticket für die Europameisterschaft 2015 in der Ukraine. Eine "zweite Chance" zur Qualifikation gäbe es im kommenden Jahr.

Dass Rasid Mahalbasic & Co. gegen Luxemburg einen Sieg landen müssen, steht außer Frage. Die Bilanz spricht auch klar für Österreich: In der Länderspielgeschichte setzte es bisher überhaupt nur drei Niederlagen gegen die Auswahl aus dem Großherzogtum, zuletzt im Dezember 1997. In den folgenden sechs Aufeinandertreffen seither, davon fünfmal in Qualifikationsbegegnungen, gab es durchwegs - überwiegend deutliche - Siege.

Dem Donnerstag-Auftakt folgen die Auswärtspartien in Dänemark, der Schweiz (ohne NBA-Star Thabo Sefolosha von Oklahoma City Thunder) sowie das Rückspiel gegen Luxemburg, ehe es für die beiden abschließenden Begegnungen gegen Dänen und Eidgenossen zurück auf heimisches Parkett geht. Die Gruppenphase wird im Drei-Tage-Rhythmus bis 16. August durchgepeitscht.

Teamchef Werner Sallomon sah die teils knappen Niederlagen in der Vorbereitung nicht tragisch. Wichtig seien die nun anstehenden Qualifikationsspiele. "Die Vorbereitung ist vorbei, jetzt zählen nur mehr Siege", stieß Kapitän Thomas Schreiner ins selbe Horn. Nützen wollen die Österreicher natürlich auch die starke Form von Rasid Mahalbasic, der sich mit 47 Punkten in den letzten zwei Tests in der ÖBV-Auswahl zurückgemeldet hat. Außerdem hat der Center in den vergangenen 15 Bewerbspielen immer zweistellig gescort und es dabei auf durchschnittlich 15,9 Zähler gebracht.

Österreichs 13-Mann-Kader für die anstehende EM-Qualifikation: Moritz Lanegger, Kevin Payton, Jozo Rados (alle Dukes Klosterneuburg), Anton Maresch, Thomas Schreiner (beide River Andorra/ESP), Davor Lamesic, Romed Vieider (beide WBC Wels), Benedikt Danek (BC Vienna), Jason Detrick (zuletzt ohne Verein, bis Februar Paschoalotto Bauru/BRA), Maximilian Hopfgartner (John Brown University/USA-NAIA), Thomas Klepeisz (Güssinger Knights), Rasid Mahalbasic (CEZ Nymburk/CZE), Richard Poiger (Swans Gmunden).