Erstellt am 12. November 2012, 10:50

ÖFB-Bilanz gegen afrikanische Teams klar positiv. Seit fünf Jahren hat das Fußball-Nationalteam gegen afrikanische Mannschaften nicht mehr gewonnen. Die Bilanz liest sich mit nur zwei Niederlagen in zwölf offiziellen Länderspielen dennoch gut.

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Zuletzt setzte es im Sommer 2009 in Klagenfurt ein 0:2 gegen Kamerun. Das bisher einzige Duell mit der Elfenbeinküste, gegen die es am Mittwoch in Linz geht, haben die Österreicher vor fünf Jahren 3:2 gewonnen.

Damals war Teamchef Josef Hickersberger nach neun sieglosen Spielen in Folge am Abgrund gestanden. Der Erfolg über das Starensemble der Ivorer am 17. Oktober 2007 rettete dem Niederösterreicher den Job. Am Tag nach dem Spiel in Innsbruck stärkte ihm das ÖFB-Präsidium uneingeschränkt den Rücken, Hickersberger durfte das Team etwas mehr als ein halbes Jahr später zur Heim-EM führen.

Die ÖFB-Treffer schossen Sanel Kuljic und Andreas Ivanschitz jeweils aus Elfmetern sowie Joachim Standfest. Während Ivanschitz auch bei Marcel Koller zum Stamm der Nationalmannschaft zählt, verdingen sich die beiden anderen Torschützen mittlerweile beim Zweitliga-Abstiegskandidaten Kapfenberg. Für die phasenweise lustlos aufgetretene Elfenbeinküste traf Stürmerstar Didier Drogba im Doppelpack.

Unter Hickersberger folgten noch in der Vorbereitung auf die EURO 2008 jeweils Remis gegen Tunesien (0:0) und Nigeria (1:1). In den insgesamt zwölf offiziellen Spielen gegen afrikanische Gegner gab es vier Siege und sechs Remis. In der vielleicht wichtigsten Begegnung bei der WM 1998 in Frankreich kam die ÖFB-Auswahl unter Herbert Prohaska dank eines späten Tores von Toni Polster zu einem 1:1 gegen Kamerun. Zum Aufstieg sollte das aber zu wenig sein.